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Arnautis kämpferisch: "Wir wollen, dass es Madrid danach noch schlechter geht"

kicker

Neun Startplätze für die neu geschaffene Ligaphase der Champions League sind noch übrig, einen davon will sich Eintracht Frankfurt sichern. Während Meister Bayern München und Vize-Meister VfL Wolfsburg direkt qualifiziert sind, muss sich der Tabellendritte aus Frankfurt seinen Platz erst noch verdienen, indem er Real Madrid besiegt. Aus der spanischen Liga ist nur Meister FC Barcelona gesetzt, Real muss als Vize-Meister in die Play-offs. Nach dem Hinspiel an diesem Donnerstag steht eine Woche später (18.) das Rückspiel in Madrid an.

Nach dem guten Start gegen die SGS Essen (5:0) will die Eintracht nun den Schwung auch in die erste Standortbestimmung der noch jungen Saison mitnehmen. "Das war ein sehr gutes Spiel, uns ist viel gelungen. Das gibt ein gutes Selbstbewusstsein", erklärt Vizekapitänin Elisa Senß.

Real ist schwach in die Saison gestartet

Gegen Madrid erwartet Trainer Niko Arnautis, der die "enorme Energie" seiner Mannschaft lobt, ein "tolles Spiel mit hohem Niveau. Wir haben uns sehr gut auf den Gegner vorbereitet. Madrid hat eine enorme individuelle Qualität im Offensivbereich, aber man hat auch gesehen, dass sie verwundbar waren in den ersten Spielen." Damit spielt der Trainer auf den Liga-Start der Madrileninnen an, die nach einem 2:2 gegen DUX Logrono sowie einem 1:2 im Stadtderby gegen Atletico eher suboptimal in die Saison gestartet sind. "Aber das ist ein anderer Wettbewerb und Real wird mit einer anderen Energie spielen. Die Ausgangssituation ist eigentlich irrelevant und mit dem Anpfiff vergessen, aber wir wollen, dass es Madrid danach noch schlechter geht", kündigt Arnautis an.

Beim letztjährigen Viertelfinalisten (2:0, 0:3 gegen den FC Arsenal) kommt es auch zum Wiedersehen mit Merle Frohms, die von 2020 bis 2022 für die Eintracht auflief, sowie mit Nationalspielerin Sara Däbritz. Auf Frankfurter Seite trug der australische Neuzugang Hayley Raso in der Saison 2023/24 das Trikot der Königlichen.

Die eigenen Qualitäten im Fokus

Obwohl gegen Essen nur zwei Neuzugänge - Innenverteidigerin Amanda Ilestedt und Angreiferin Ereleta Memeti - in der Startelf standen, spricht Senß dem neuen Team ein ausdrückliches Lob aus: "Man merkt, dass wir immer weiter zu einem Team zusammenwachsen. Das ist für so eine Saison sehr wichtig, dass man sich gegenseitig auffängt, stärkt, Energie gibt. Dafür haben wir mit den neuen Spielerinnen die besten Voraussetzungen. Alle werfen sich richtig gut rein und die Neuen haben schon einen guten Anschluss gefunden." Bis auf Marthine Östenstad und Keeperin Sophia Winkler, die nach ihrem Kreuzbandriss noch in der Reha weilt, werden am Donnerstag auch alle Spielerinnen mit an Bord sein.

Im Tor dürfte dann erneut Eigengewächs Lina Altenburg das Vertrauen erhalten, die schon gegen Essen ein ordentliches Profi-Debüt gefeiert hatte. "Lina hatte eine tolle Ausstrahlung und wir deshalb nie das Gefühl, dass was passieren kann. Das hat sie sich erarbeitet und verdient", lobt Arnautis seine aktuelle Nummer 1.

In Summe wird die Eintracht gegen Madrid genau auf das setzen, was sie auch in den vergangenen Jahren immer ausgezeichnet hat und was Arnautis immer beschwört: "Wir wollen unser Spiel durchdrücken, unsere Qualität aufs Feld bringen, uns auf uns konzentrieren und zeigen, dass wir gut drauf sind."