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Bayerns Zvonarek: Nach Graz jetzt Zürich

kicker

In Kroatien wurde der 20-jährige Lovro Zvonarek bereits etwas voreilig mit Luka Modric verglichen, unter Thomas Tuchel debütierte er beim FC Bayern München und erzielte in fünf Bundesligaspielen ein Tor. Zum Durchbruch beim Rekordmeister reichte es für den offensiven Mittelfeldspieler jedoch nicht, nun soll er in der Schweiz bei Bayerns Partnerklub Grashopper Zürich eine Saison lang reifen.

Vertrag gilt bis 2027

Bei seiner vorangegangen Leihe zu Sturm Graz kam Zvonarek zwar 22-mal zum Einsatz und erzielte beim Gewinn der Österreichischen Meisterschaft zwei Tore, nach einem Trainerwechsel schwanden jedoch Einfluss und Spielzeit, die Steiermark erwies sich als Sackgasse. "Nun soll er in der Schweiz seine nächsten Schritte machen und auch noch mehr Spielzeit kommen. Wir werden ihn auf seinem Weg weiter eng begleiten", sagt FCB-Sportdirektor Christoph Freund.

Zvonarek hat beim FC Bayern einen Vertrag bis 2027, im kommenden Sommer muss also eine Entscheidung fallen: verlängern und auf den Durchbruch hoffen oder verkaufen? Im Sommer 2022 kam er von Slaven Belupo nach München, kämpfte sich über die 2. Mannschaft in der Regionalliga Bayern (39 Spiele, zwölf Tore) nach oben.

Drei Abgänge in einer Woche?

Zvonarek könnte einer von drei Abgängen in dieser Woche werden. Neben ihm steht Adam Aznou kurz vor einem Wechsel zum FC Everton in die Premier League, Bryan Zaragoza soll per Leihe und anschließender Kaufpflicht an Celta Vigo weitergegeben werden. Neben Zvonarek haben die Münchner mit Jonathan Asp Jensen (19) erst kürzlich ein anderes Talent an die Grashopper verliehen.

Zu einem schnellen Wiedersehen kommt es bereits am 12. August, wenn die Münchner ihr letztes Testspiel vor dem Pflichtspielstart im Letzigrund in Zürich bestreiten. Offen ist damit aktuell von den zurückgekehrten Leihspielern nur die Zukunft von Paul Wanner, für den sich die PSV Eindhoven und der Hamburger SV ebenso wie Borussia Mönchengladbach interessieren.

Im Gegensatz zu den anderen soll er jedoch die Vorbereitung unter Vincent Kompany mitmachen und die Chance nutzen, die sich durch den Ausfall von Jamal Musiala ergeben hat. Ändern könnte sich dies erst, wenn die Münchner neben Luis Diaz einen zweiten Offensivspieler verpflichten sollten und das Gedränge im Kader zu dicht wird. Für Zvonarek war es das bereits jetzt.