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SC-Abwehrchef Ginter in Augsburg wohl wieder dabei

kicker

Vor der Partie in Leipzig am Mittwochabend hatte Matthias Ginter keine Pflichtspielminute dieser Saison verpasst. Bei der 0:2-Niederlage zum Hinrundenabschluss musste er wegen Magen-Darm-Problemen erstmals tatenlos zusehen. Beim Rückrundenauftakt am Sonntagabend (17.30 Uhr) in Augsburg kann er aber wohl schon wieder dabei sein, im Gegensatz zu Philipp Lienhart (Bauchmuskelverletzung), der noch länger fehlen wird.

"Wir werden vor dem Spiel noch einmal intensiver trainieren. Wenn er das gut wegstecken kann, dann gehe ich schwer davon aus, dass er auch für Sonntag bereit ist", sagte Trainer Julian Schuster über Ginter. Und auch bei Max Rosenfelder "sieht es gut aus", so dass nicht nur für die Abwehr gilt, dass die Auswahl wieder größer ist. "Wir haben einen sehr breiten Kader und alles ist sehr eng beieinander, da ist es nicht einfach, immer dabei zu sein", sagte der SC-Coach. Deswegen gibt es auch für den von vielen gelobten Startelf-Debütanten Bruno Ogbus keine Garantie auf einen weiteren Einsatz in dieser Woche.

Das Hinspiel nagt noch an den Freiburgern

Die 1:3-Auftaktniederlage gegen den FCA im August, damals unter Trainer Sandro Wagner, nagt noch immer ein wenig an den Freiburgern. "Das Schöne am Fußball ist, dass er es zulässt, dass auch mal derjenige gewinnen kann, der es vielleicht nicht verdient hat, das zeichnet die Attraktivität des Spiels aus", sagte Schuster. "Die Punkte sind weg, aber wir haben aus den ersten beiden Spielen wichtige Lehren gezogen." Denn dem verlorenen Heimspiel folge noch eine - verdiente - 1:4-Niederlage in Köln.

„Dass wir uns so schnell wiedersehen, hätte ich nicht gedacht.“ (Julian Schuster)

Eine Erkenntnis der Niederlage in Leipzig in dieser Woche war, dass Standards eine sehr wichtige Rolle einnehmen, und zwar auf beiden Seiten. Offensiv war der Sport-Club dabei in Sachsen zu harmlos, und hat defensiv beide Tore nach ruhenden Bällen kassiert. In dieser Hinsicht müsse sein Team auch in Augsburg aufpassen. "Ihre Körperlichkeit und ihre Präsenz hilft ihnen auch bei Standards", sagte der SC-Coach. Dazu habe der FCA unter Wagner-Nachfolger Manuel Baum "defensive Stabilität gefunden". Das zeige sich auch daran, dass Augsburg vor dem 1:1 gegen Union Berlin in den vorherigen drei Heimspielen kein Gegentor kassiert hat.

In der Offensive hat der FCA mit einer seiner Nachverpflichtungen dafür gesorgt, dass die Freiburger auf ihren früheren Stürmer Michael Gregoritsch treffen. Der 31-Jährige war nach seinem Abschied im Sommer erst Mitte Dezember beim Europa-League-Spiel gegen Salzburg - bei dem der Österreicher für einen TV-Sender aus seinem Heimatland als Co-Kommentator im Einsatz war - offiziell vom Verein verabschiedet worden. "Dass wir uns so schnell wiedersehen, hätte ich nicht gedacht", sagte Schuster. "Er kennt uns im Detail sehr gut." Und deswegen gelte für ihn wie für die weiteren Ex-Freiburger beim FCA, Yannik Keitel, Keven Schlotterbeck und Robin Fellhauer: "Vor und nach dem Spiel ist es schön, sie zu sehen - währenddessen sind sie Teil des Gegners."