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Bitshiabu bleibt bis 2029: Leipzig stellt in der Abwehr Weichen

kicker

Defensivhoffnung bindet langfristig

Während die Suche nach einem neuen Trainer bei RB Leipzig bislang noch nicht zum Erfolg führte, hat der Bundesligist in der Abwehr eine wichtige Personalie geklärt. Wie der Verein am Freitag mitteilte, wurde der ursprünglich bis 2028 datierte Vertrag mit Abwehrspieler El Chadaille Bitshiabu um ein weiteres Jahr bis 2029 verlängert. Dabei dürfte sich die Tatsache, dass sich der französische U-20-Ausahlspieler in seiner zweiten RB-Saison durchgesetzt hat, in einer entsprechenden Gehaltserhöhung niederschlagen.

"Wir freuen uns sehr über die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Chad, einem der größten Abwehrtalente in der Bundesliga. Gerade in der abgelaufenen Saison hat Chad eine tolle Entwicklung genommen, in allen Bereichen große Fortschritte gemacht und sich die Verlängerung damit total verdient", erklärte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer in der vom Verein verbreiteten Erklärung.

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Bitshiabu war im Sommer 2023 für rund 15 Millionen Euro von Paris St. Germain geholt worden. Nach etlichen Startschwierigkeiten, unter anderem wegen eines Innenbandrisses in der Vorbereitung, wollten vor einem Jahr die damaligen Verantwortlichen den Linksfuß eigentlich ausleihen, damit dieser Spielpraxis sammeln kann.

Bitshiabi lehnte Ausleihe ab

Bitshiabu lehnte ab in der Überzeugung, er werde sich in Leipzig durchsetzen. Letztendlich gab ihm die vergangene Saison, in der er zu den wenigen Gewinnern im Leipziger Kader zählte, recht. Bitshiabu bestritt 28 Pflichtspiele, stand 19-mal in der Startelf.

"Chad vereint alle Attribute, die ein moderner Verteidiger mitbringen muss. Er besticht durch seine Physis, hat eine hohe Endgeschwindigkeit, gleichzeitig vereint er Technik und resolute Zweikampfführung. Mit seinem starken linken Fuß verfügt er über einen hervorragenden Spielaufbau. Dabei hat er sein Potential noch lange nicht ausgeschöpft und wird sein Spiel in den kommenden Jahren bei uns noch einmal auf ein höheres Level heben", erklärte Schäfer.

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Noch keine Anzeichen für Lukeba-Abgang

Die Vertragsverlängerung von Bitshiabu sowie die bevorstehende Verpflichtung des ebenfalls erst 20-jährigen spanischen Innenverteidigers Cristhian Mosquera, bei dem man sich in Ablöseverhandlungen mit dem FC Valencia befindet, ist ein klares Zeichen der geplanten Kader-Verjüngung. Den Konkurrenzdruck spüren sollen vor allem Kapitän Willi Orban und der ebenfalls schon seit Zweitliga-Zeiten für Leipzig verteidigende Lukas Klostermann. Zudem ist RB aufgestellt, sollte ein Verein die bei rund 90 Millionen Euro liegende Ausstiegsklausel für Castello Lukeba ziehen. Bislang gibt es dafür aber keine Anzeichen.