Bereits beim 3:1-Auswärtssieg in Aachen am vergangenen Wochenende hatte sich Dominik Martinovic am rechten Knie verletzt, nachdem er nach einem Schubser von Alemannias Danilo Wiebe unglücklich auf den Boden gestürzt war.
Für das Spiel der Spatzen am Dienstagabend beim 1. FC Saarbrücken (1:3) war Martinovic deshalb keine Option. Doch es kommt noch schlimmer, SSV-Coach Robert Lechleiter muss nun längerfristig auf den Neuzugang verzichten. Denn wie die Ulmer am Mittwoch mitteilten, wurde bei Martinovic ein Kreuzbandriss diagnostiziert. Damit ist das Sportjahr 2025 für den 28-Jährigen vorzeitig gelaufen, frühestens im Frühjahr 2026 ist mit seiner Rückkehr zu rechnen.
Neuzugang aus Essen sollte Sturmschwäche beheben
Eine ganz bittere Nachricht für den Zweitliga-Absteiger. Denn Martinovic war erst Anfang September von Liga-Konkurrent Rot-Weiss Essen nach Ulm gewechselt, um die chronische Sturmschwäche zu beheben. Dass er dazu in der Lage gewesen wäre, bewies er gleich bei seinem Debüt im Spatzen-Trikot, beim 3:1-Sieg in Aachen erzielte er gleich sein erstes Tor.
Zwar war es auch das erste Tor von Martinovic in diesem Kalenderjahr. Doch bei seinen vorangegangenen Stationen hat er seinen Torriecher schon unter Beweis gestellt, in 163 Drittligapartien (Sonnenhof Großaspach, SV Waldhof und RW Essen) erzielte er starke 43 Tore.
SSV-Geschäftsführer Markus Thiele äußerte sich geschockt über die Hiobsbotschaft: "Dome hat sich super bei uns eingefunden und gleich gezeigt, welche Qualität er hat. Für ihn tut es mir besonders leid. Es gilt nun aber, noch enger zusammenzurücken und nicht damit zu hadern. Auch dieser Rückschlag wird uns nicht aus der Bahn werfen, wir haben großes Vertrauen in unsere Mannschaft."