Fehlercode: %{errorCode}

Blamage in Voitsberg: Austria scheitert an steirischem Drittligisten

kicker

Drittligist ASK Voitsberg hat am Sonntag in der ersten ÖFB-Cup-Runde für eine Sensation gesorgt. Der weststeirische Zweitliga-Absteiger eliminierte vor Heimpublikum den Bundesligisten FK Austria Wien nicht unverdient mit 3:2. Konnte der Favorit aus der Hauptstadt zunächst einen 0:1-Rückstand durch Treffer von Botic und Malone noch drehen, so siegte der Underdog von Trainer Preiss schließlich per Doppelschlag durch Zivanovic und Krienzer.

Die Voitsberger erwiesen sich von Beginn an als unbequemer Gegner und setzten immer wieder Nadelstiche. Scheiterte Jager nach einem schnellen Gegenstoß noch an Austria-Goalie Kos (22.), so machte es Kapitän Pfingstner aus dem danach folgenden Corner besser und schoss aus kurzer Distanz zur Führung ein (23.). Den Gästen gelang aus dem Spiel heraus wenig Konkretes, Austria-Coach Helm reagierte und brachte nach etwas mehr als einer halben Stunde Barry für Schablas.

Die Violetten wurden vor allem bei Standards gefährlich. Plavotic (30.) und zweimal Fischer (41., 44.) verpassten nach Eckbällen den Ausgleich. Besser machte es Botic in der Nachspielzeit, der einen Fitz-Corner per Kopf veredelte und seinen ersten Pflichtspieltreffer für die Austria erzielte (45.+1). Auch nach der Pause glänzte der Bundesligist nicht, ging aber nach einem Konter durch einen abgezockten Malone in Führung (57.).

Entscheidender Doppelschlag nach einer Stunde

Austria-Neuzugang Eggestein kam wenig später für den Torschützen und feierte sein Debüt in violett. Der Deutsche verschlief sofort einen Eckball und sah dabei zu, wie sein Gegenspieler Zivanovic das Leder zum 2:2 ins Tor spitzelte (63.). Doch damit nicht genug, nach einem feinen Angriff brachte Krienzer den Außenseiter wieder in Front (65.). Den Wienern gelang keine passende Antwort mehr, Barry hatte Pech und traf nur die Stange (77.).

Die Austrianer sind somit nach dem GAK der zweite Bundesligist, der heuer beim Cup-Auftakt die Segel streichen musste.