Fehlercode: %{errorCode}

"Bravourös gelöst": Adigos Matchplan gegen Emden geht auf

kicker

Im Ostfriesland-Stadion war Arthur Inaka Kuki (21) der Mann des Abends, schnürte für seine Farben einen Dreierpack (13./40./61.). Die Auswärtsbilanz der Hansestädter wurde durch den Dreier auf respektable acht Punkte aus vier Auftritten auf fremdem Terrain aufgewertet, der Platz in der Tabelle unter den Top 6 im Klassement zementiert.

Coach Dinalo Christiano Adigo (53) musste in Emden ohne den gesperrten Imran Ali (23), der Verteidiger kassierte beim FC St. Pauli zuletzt nach Notbremse eine Rote Karte, auskommen. Des Weiteren standen auch Jonathan Stöver (26/Syndesmosebandriss), Innenverteidiger Bernard Kyere (30/Hüftbeuger), Mittelfeldspieler Julius Kliti (21/im Aufbautraining) und der angeschlagene Jenno Campagne (24) nicht im Kader. Auswirkungen mit Blick auf den sportlichen Ausgang gab es nicht. Die Schleswig-Holsteiner lieferten und rundeten die englische Woche wunschgemäß ab.

Sehr zur Freude des auf der Kommandozentrale fungierenden Ex-Nationalspielers des Benin, der aus fußballerischer Sicht Bilanz zog: "Die Geschichte ist sehr schnell erzählt. Was wir vorher geübt haben, das Fußballspielen, sollten die Jungs auch gegen einen starken Gegner abrufen. Sie haben die Aufgabe bravourös gelöst, indem sie den Gegner früh attackiert haben. Das Führungstor hat uns dann in die Karten gespielt. So konnten wir danach unser Tempo höher schalten und versuchen, unsere Entwicklung, die wir seit knapp acht Wochen genommen haben, auf die richtige Bahn zu bekommen. Kompliment an die Mannschaft!", sagte Adigo nach der Partie.

"Viel zu billig"

Ganz anders war die Stimmung nach Abpfiff im Lager der Ostfriesen, die sich im Spiel gegen Lübeck eigentlich vorgenommen hatten, ein anderes Gesicht zu zeigen im Vergleich zum vorangegangenen 1:2 Mitte der Woche gegen die FSV Schöningen. In Abwesenheit von Kickers-Coach Stefan Emmerling (Infekt) hatte "Co" Markus Unger (43) das Kommando - und fand klare Worte. "Wir haben drei Gastgeschenke verteilt, was wir leider in den letzten Spielen zu häufig gemacht haben. Die Gegentore, die wir fressen, ob gegen Hannover, gegen Schöningen oder Lübeck, sind viel zu billig", so Unger, der anfügt: "Phönix Lübeck ist eine Mannschaft, die eine hohe Qualität hat. Das wussten wir. Aber trotzdem haben wir es viel zu leicht gemacht, sie eingeladen, hier zu gewinnen."

Der 1. FC Phönix Lübeck muss auch im Rahmen des 8. Spieltages in der Regionalliga Nord wieder reisen, gastiert am kommenden Sonnabend (17 Uhr) dann bei Drochtersen/Assel im Kehdinger Stadion. Nicht im Einsatz ist Kickers Emden. Das Heimspiel der Kickers gegen die Zweitvertretung von Hannover 96 wurde aufgrund einer Doppelbelegung und eines Verbotes der Polizei verhindert.