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Bringt internationale Erfahrung mit: Diakhaby kommt ablösefrei zum Waldhof

kicker

Die Offensive des SV Waldhof Mannheim war in der vergangenen Spielzeit eine der großen Schwachstellen: Mit nur 43 Toren in 38 Spielen stellte der Tabellen-16. am Ende der Saison den zweitschwächsten Sturm in der 3. Liga. Deshalb haben sich die Kurzpfälzer jetzt die Dienste von Adama Diakhaby gesichert - ein Spieler, für den in der Vergangenheit bereits einige Millionen Euro an Ablöse gezahlt wurden.

Empfahl sich als Probespieler

Der 29-Jährige ist auf den offensiven Außenbahnen zu Hause und verdiente sein Geld zuletzt beim FC Politehnica Iasi in Rumänien. Sein Vertrag ist zum 30. Juni 2025 ausgelaufen, weshalb die Mannheimer, bei denen Diakhaby in den vergangenen Tagen als Probespieler vorspielte, den Offensivspieler ablösefrei unter Vertrag nehmen konnten.

"Mit Adama bekommen wir einen zusätzlichen Offensivspieler, der durch seine hohe Geschwindigkeit und Dynamik für viel Wirbel sorgen kann. Er hat in verschiedenen Top-Ligen wertvolle Erfahrungen gesammelt. Jetzt gilt es, ihn schnellstmöglich in unsere Mannschaft zu integrieren, damit er uns mit seinen Fähigkeiten in der neuen Saison verstärken kann", wird Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim, auf der Vereinswebsite zitiert.

Spielte mit Monaco schon Champions League

In seiner Vita hat Diakhaby mehrere namhafte Vereine stehen: Ausgebildet wurde er bei Stade Rennes. Der Franzose mit senegalesischen Wurzeln galt als vielversprechendes Talent, weshalb ihn die AS Monaco im Sommer 2017 für 10 Millionen Euro verpflichtete. Der damals 21-Jährige war in seiner ersten Saison im Königreich zwar kein Stammspieler, absolvierte aber 22 Ligaspiele, bei denen er fünf Scorerpunkte beitrug und stand außerdem fünfmal in der Champions League auf dem Platz.

Im Sommer 2018 folgte dann der nächste 10-Millionen-Euro-Wechsel Diakhabys - diesmal zog es ihn auf die Insel. Huddersfield Town, das zu diesem Zeitpunkt von David Wagner trainiert wurde, schnappte sich den Youngster und überwies nach Monaco die gleiche Ablösesumme, die ein Jahr zuvor nach Rennes geflossen war. Für Huddersfield stand Diakhaby dann zwölfmal in der Premier League auf dem Platz, konnte aber keine Torbeteiligung verbuchen.

War schon in Aserbaidschan und der Türkei aktiv

Danach konnte der junge Spieler die in ihn gesetzten Hoffnungen nicht mehr erfüllen. Nach Versuchen bei Nottingham und Amiens, folgten Stationen in Aserbaidschan, der Türkei und eben Rumänien. Nun probiert sich das ehemalige Top-Talent erstmals in Deutschland.

"Ich möchte mich bei den Verantwortlichen für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Die Gespräche mit dem Verein haben mich sofort überzeugt, dass ich hier in Mannheim unterschreiben möchte", äußerte sich Diakhaby selbst über seinen Wechsel. "Ich habe im Vorfeld viel Positives über den SV Waldhof gehört und identifiziere mich voll mit der Aufgabe. Mit meinen Qualitäten möchte ich der Mannschaft helfen und das Vertrauen mit Leistung zurückzahlen."