Seit der Saison 2024/25 gilt für die UEFA Champions League ein neuer Modus, der die bis dato gültige Struktur des prestigeträchtigsten Vereinswettbewerbs der Welt erheblich verändert hat. Diese Reform zielt darauf ab, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Turniers zu steigern und den Fans mehr hochklassige Partien zu bieten.
Das sind gute Nachrichten für Euch als Zuschauer, doch viele Trainer und Spieler sind mit der zusätzlichen Belastung nicht einverstanden.
Im Folgenden bekommt Ihr alle wichtigen Fakten zum neuen Modus der Königsklasse geliefert.
| Wettbewerb | UEFA Champions League |
|---|---|
| Teilnehmer | 36 Vereine |
| Beginn Liga-Phase | 16. September 2025 |
| Beginn K.o.-Phase | 17. Februar 2026 |
| Finale | 30. Mai 2026 in der Puskas Arena in Budapest |
| Übertragung | DAZN & Amazon Prime Video |
Seit der Einführung der Champions League in der Saison 1992/93 bestand der Turniermodus hauptsächlich aus einer Gruppenphase, gefolgt von K.-o.-Spielen. Der bisherige Modus sah wie folgt aus:
Qualifikationsrunden: Vor Beginn der Gruppenphase mussten einige Mannschaften, die in ihren Ligen nicht ganz oben in der Tabelle standen, durch mehrere Qualifikationsrunden, um sich einen CL-Platz zu sichern.
Gruppenphase: 32 Teams wurden in acht Gruppen mit je vier Mannschaften aufgeteilt. Jedes Team spielte in Hin- und Rückspielen gegen die anderen Teams in der Gruppe. Die beiden besten Teams einer jeden Gruppe qualifizierten sich für die K.-o.-Phase.
K.-o.-Phase: Die 16 verbleibenden Mannschaften spielten im Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und schließlich im Finale. Alle K.O.-Runden, mit Ausnahme des Finales, wurden in Hin- und Rückspielen ausgetragen. Dieser Modus wurde über viele Jahre hinweg angewandt und sorgte für zahlreiche unvergessliche Momente in der Königsklasse.
Die Union of European Football Associations (UEFA) hatte beschlossen, den Modus der Champions League ab der Saison 2024/25 grundlegend zu ändern. Die wichtigsten Neuerungen umfassen:
Erweiterung auf 36 Teams: Die Anzahl der teilnehmenden Teams wird von 32 auf 36 erhöht. Dies soll mehr Vereinen aus verschiedenen Ländern die Möglichkeit geben, an dem Wettbewerb teilzunehmen.
Einheitliches Ligasystem statt Gruppenphase: Anstelle der bisherigen Gruppenphase wird es eine einzige Liga mit allen 36 Mannschaften geben. Jedes Team bestreitet zehn Spiele gegen acht unterschiedliche Gegner (vier Heim- und vier Auswärtsspiele). Die Gegner werden anhand eines Setzsystems (Ziehung aus verschiedenen Lostöpfen) bestimmt, um eine faire Kräfteverteilung der Spiele sicherzustellen.
Qualifikation für die K.o.-Phase: Die acht besten Teams der Liga qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale. Die Mannschaften, die die Plätze neun bis 24 belegen, spielen in einer zusätzlichen K.-o.-Runde, um die restlichen acht Teilnehmer des Achtelfinals zu ermitteln. Die Teams auf den Plätzen 25 bis 36 scheiden aus dem Wettbewerb aus.
K.o.-Phase: Ab dem Achtelfinale bleibt der Modus unverändert. Es werden Hin- und Rückspiele ausgetragen, um die Sieger zu ermitteln, bis schließlich das Finale auf die besten Teams wartet. Dieses wird weiterhin als ein einziges Spiel auf neutralem Boden ausgetragen. Der Sieger des Finals darf den begehrten Henkelpott in die Höhe heben!

Diese Reformen zielen darauf ab, den Wettbewerb noch spannender zu machen und mehr hochkarätige Begegnungen zwischen den besten Teams Europas zu ermöglichen. Mit mehr garantierten Spielen pro Mannschaft und einem erweiterten Teilnehmerfeld soll die Attraktivität für Fans, Sponsoren und TV-Zuschauer gesteigert werden.
Die UEFA hofft, dass diese Veränderungen nicht nur die Qualität und das Interesse am Wettbewerb erhöhen, sondern auch die Einnahmen durch TV-Übertragungen und Sponsoring weiter steigern werden. Gleichzeitig soll das neue Format kleineren Vereinen mehr Chancen bieten, sich auf der großen Bühne zu präsentieren.
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