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Cottbus trotz Mängelliste im Flow - Bethke denkt schon wieder ans Training

kicker

5:0 gegen die VfB-Zweite, 3:1 in Rostock und nun eine 3:2-Achterbahnfahrt gegen Aachen - Energie Cottbus hat in der englischen Drittliga-Woche optimal gepunktet und sich auf Platz 2 der Tabelle geschoben. Es läuft bei den Lausitzern, obwohl Stammkeeper Elias Bethke seit seinem Sehnenriss im August ausfällt.

Der 22-Jährige sprach am Samstag bei MagentaSport von Fortschritten bei seiner Genesung. "Für sechs Wochen nach der OP geht es mir persönlich sehr gut", sagte Bethke und sieht sich "gut im Zeitplan". Nächster Schritt soll in Kürze die Aufnahme von leichten Laufeinheiten sein. Darüber hinaus hofft der notenbeste Drittliga-Spieler der vergangenen Spielzeit, "in sieben, acht Wochen wieder bei der Mannschaft" sein zu können und "da mit unserem Athletiktrainer wieder arbeiten" zu dürfen. Läuft alles wie erwünscht, will Bethke noch in diesem Jahr wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren.

Genauer Comeback-Zeitpunkt würde Stress bedeuten

Über einen genauen Comeback-Zeitpunkt macht er sich noch keine Gedanken, sieht auch keinen Sinn in einem zu frühen Wiedereinstieg in den Spielbetrieb - "weil man sich dann selber einfach Stress aussetzt", so Bethke.

Seine Stellvertreter im Cottbuser Kasten machen ihre Sache derweil auch ausgesprochen gut. Zunächst war Alexander Sebald in die Bresche gesprungen, seit ein paar Wochen steht der Ex-Ingolstädter Marius Funk (beide 29) im Tor und kommt bei sechs Einsätzen auf einen respektablen kicker-Notenschnitt von 2,33.

Beim 3:2 gegen Aachen musste Funk zweimal hinter sich greifen. Trainer Claus-Dieter Wollitz bescheinigte seiner Verteidigung im Anschluss eine "wirklich sehr bescheidene" Leistung. Die vom FCE-Coach aufgemachte Mängelliste für das gesamte Team war lang: "In der Organisation hatten wir eine extrem schlechte Restverteilung. Es ist zu einfach, bei uns ins letzte Drittel zu kommen. Wir hatten ein schlechtes Timing in den Zweikämpfen und ein schlechtes Passspiel."

Die weiteren drei Punkte dürften Wollitz über die Mängel im Spiel seiner Mannschaft ein gutes Stück hinwegtrösten. In der Länderspielpause kann der Trainer-Routinier mit seinen Profis daran arbeiten - unterbrochen vom Landespokal-Achtelfinale am Samstag beim FC Strausberg (15 Uhr). In der 3. Liga geht es für den FCE am 19. Oktober (So., 13.30 Uhr) bei Zweitliga-Absteiger Ulm weiter.