"Das wird von aussen so dargestellt, dabei spielten wir nur gegen Thun schlecht. Doch im mentalen Bereich braucht es eine Änderung", sagt der Österreicher bei der Luzerner Zeitung, angesprochen darauf, ob es einen Heimkomplex gäbe. Am Sonntag müsse man die Leistung auf den Platz bringen, dann wird auch der erste Heimsieg kommen. Vor dem Gegner hat er auf jeden Fall trotz des 5:0-Erfolgs über YB keine Angst: "Im Direktduell kommt es auf die Tagesform an."
Der 29-Jährige steht in dieser Saison bereits bei drei Saisontreffern, ist endlich wieder so richtig in Fahrt. In Lorient erlebte er eine schwierige Zeit, bei seinem Leihabenteuer in Luzern gefiel es ihm aber sehr und so folgte schlussendlich der Wechsel. "In Luzern hat es mir sofort gefallen. Die ganze Umgebung, der Staff und die Spieler machten mir einen positiven Eindruck", sagt er und fügt an: "Hier bekomme ich eine faire Chance, es ist für mich wie ein neues Leben."
Mit guten Leistungen will er sich in Luzern nicht unbedingt auf die Monitore der Topclubs spielen, sondern vielmehr auf jenen der österreichischen Nationalmannschaft. Neun Länderspiele hat er bereits absolviert, dabei vier Tore geschossen. Sein letztes Spiel für Österreich liegt allerdings mehr als vier Jahre zurück. Wieder in die Mannschaft will er trotzdem: "Natürlich, ich bin ja noch keine 37, dass ich denken muss, es ist vorbei". Er müsse einfach Tore schiessen.
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