Fehlercode: %{errorCode}

"Das ist die Krönung": Matchwinner Ansah und Pejcinovic drängen sich auf

kicker

Noch vor wenigen Monaten musste der deutsche U-21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo im Finale der U-21-EM gegen England eine herbe Niederlage einstecken. Ein tolles Turnier, in dem die jungen Nationalspieler jedes Spiel bis zum Finale gewannen und mit Nick Woltemade den besten Torschützen in den eigenen Reihen hatten, endete mit dem zweiten Platz.

Nun aber ist vieles anders - zur ersten Abstellungsperiode der neuen Spielzeit 2025/26, in der die Di-Salvo-Elf in der Qualifikation für die EM 2027 gefragt ist, hat sich das Team komplett geändert. Nur fünf Spieler nahmen auch an der EM teil, dazu kommen zehn Neulinge im Kader. Und Woltemade? Der ist wie auch Nnamdi Collins oder Paul Nebel Teil der A-Nationalmannschaft und einige andere auch gar nicht mehr spielberechtigt. Nun stellt sich also die Frage, wer denn stattdessen die Tore schießen soll?

Ansah und Pejcinovic als neues Sturmduo?

Unter anderem darüber wollte sich Di Salvo im Testspiel in Albanien vor der beginnenden EM-Quali am Dienstag gegen Lettland (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) im Klaren werden und setzte im ersten Durchgang auf die bereits bekannten Nelson Weiper und Nicolo Tresoldi. Doch schon vor dem Spiel war klar, dass eine Komplettrotation in der Pause stattfinden würde.

Und so sorgte für die Tore nach dem 0:0 zur Halbzeit dann eine andere Doppelspitze, bestehend aus Ilyas Ansah und Dzenan Pejcinovic, die jeweils ihr Debüt gaben und sich bereits aus der U 20 kennen. Es dauerte nur etwa vier Minuten, bis erst der Neu-Unioner in der 48. Minute und dann der Stürmer vom VfL Wolfsburg in der 52. Minute trafen und so den Sieg einleiteten.

Schnell stellte sich also die verfrühte Frage nach einem neuen Traumduo für die U 21 und auf lange Sicht sogar für mehr, doch davon wollten beide nichts wissen. "Wir haben gute Jungs vorne und Dzenan ist ein geiler Kicker", resümierte Ansah am Mikrofon von Pro7Maxx nach der Partie: "Es ist jetzt aber nicht mein einziges Ziel, mit Dzenan das Traumduo zu starten, sondern wir wollen einfach eine erfolgreiche Zeit haben."

2:0 eher eine "Wolfsburger Connection"

Gerade beim 2:0 hob auch Pejcinovic eher eine andere Verbindung heraus, sah nach dem tollen Pass von Klubkollege Aaron Zehnter, den der Stürmer dann veredelte, "ein bisschen die Wolfsburger Connection". Dennoch können auch Ansah und Pejcinovic ihre Verbindung bestätigen und wollen mit ihrer Qualität ihren Beitrag leisten. "Wir haben auch beide vor dem Spiel zueinander gesagt, dass wir einen Impact geben wollen, am besten mit einem Tor", verrät der Wolfsburger: "Ilyas und ich kennen uns beide gut, auch die Abläufe, aber dass wir dann beide auch noch treffen, ist, glaube ich, die Krönung."

So ein Teamgefüge ist nun auch für die anstehenden Qualifikationsspiele wichtig. Trainer Di Salvo konnte sich womöglich ein erstes Bild machen, sehen wer gut harmoniert und an welchen Stellschrauben noch zu drehen ist. Womöglich werden auch gegen Lettland noch Weiper und Tresoldi die Nase vorn haben, aber Ansah und Pejcinovic haben den Konkurrenzkampf angeheizt.