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DFB verlängert mit Sportdirektorin Künzer bis 2029

kicker

Am Mittwoch beschlossen Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG einstimmig die Verlängerung mit der Sportdirektorin. Künftig ist Künzer neben dem der Frauen-Nationalmannschaft auch für den gesamten unmittelbaren Übergangsbereich zur A-Auswahl zuständig - also für die U 23, die U 20 und die U 19.

Wie der DFB mitteilte, soll sie außerdem "den Geschäftsbereich Nationalmannschaften und Akademie Aufgaben der Weiterentwicklung, Steuerung und Koordination des leistungsorientieren Frauen- und Mädchenfußballs bündeln".

"Nia Künzer ist ein Gewinn für den DFB", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf: "Sie hat in ihrer Rolle als Sportdirektorin seit ihrem Amtsantritt mit ihrem klaren Plan, ihrer Fußballexpertise, Beharrlichkeit und Weitsicht sowie ihrer Führungskompetenz wichtige Weichen zur Weiterentwicklung in diesem für den DFB hoch priorisierten Bereich gestellt. Dabei hat sie sich ihren kritischen Blick bewahrt. Sie ist eine starke Persönlichkeit mit enormer Strahlkraft für den DFB."

Künzer hatte ihr Amt im Januar 2024 angetreten und als eine der ersten sowie wichtigsten Entscheidungen den neuen Bundestrainer ausgewählt: Christian Wück. Anfangs ließ Künzer noch offen, ob sie in ihren ehemaligen Beruf beim Regierungspräsidium Gießen im Dezernat Integration, Sozialbetreuung und Ehrenamt zurückkehrt. Diesen Gedanken hat die 45-Jährige für die nächsten Jahre aber offensichtlich ad acta gelegt.

"Große Ziele und noch einiges auf der Agenda"

"Ich freue mich über das mir entgegengebrachte Vertrauen - und dass wir den Weg gemeinsam weitergehen", äußerte sich Künzer: "Wir konnten in den vergangenen anderthalb Jahren einige Bereiche innerhalb der weiblichen Nationalmannschaften weiterentwickeln und auch neue Impulse setzen. Diese Arbeit möchte ich mit meinem großartigen Team fortsetzen und dabei unseren hohen Ansprüchen, vor allem auch für die Frauen-Nationalmannschaft als einen wichtigen Faktor der Gesamtentwicklung, gerecht werden."

Man habe mit dem Erreichen des Final Four der Nations League 2024 und 2025 sowie der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Paris erste Erfolge gefeiert, aber weitere "große Ziele und noch einiges auf unserer Agenda". Ihr sei es wichtig gewesen, vor der am 2. Juli in der Schweiz beginnenden EM Klarheit zu haben.

Anfang April hatte der DFB mit dem Männer-Sportdirektor Rudi Völler bis 2028 verlängert und auch dort die die Führungsfrage langfristig geklärt.