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Die Bayern hoffen auf Ito im Oktober

kicker

Kurz vor dem Ende beim 3:2-Sieg gegen den FC St. Pauli passierte das Unglück: Ohne Gegnereinwirkung brach sich der in dieser Partie erst eingewechselte Hiroki Ito erneut den rechten Mittelfuß, nachdem der Verteidiger zuvor schon monatelang ausgefallen war. Eine Einstandssaison beim FC Bayern zum Vergessen, mit nur sechs Einsätzen in der Bundesliga (ein Tor) sowie zwei in der Champions League.

Nun besteht Hoffnung auf ein Ende der Leidenszeit für den 26-Jährigen, der vor einem Jahr für 23 Millionen Euro Ablöse vom VfB Stuttgart verpflichtet worden war, als Option für die Innenverteidigung sowie links hinten. Seit Dienstag macht Ito leichtes Lauftraining, er soll vorsichtig und ohne Risiken an höhere Belastung herangeführt werden.

Bei den Bayern hofft man auf eine Rückkehr des japanischen Nationalspielers im Oktober. Damit käme er als Erster der drei Langzeitverletzten zurück, Alphonso Davies könnte nach seinem Kreuzbandriss im November in den Spielbetrieb zurückkehren, Jamal Musiala nach seiner Sprunggelenkluxation und Wadenbeinbruch noch etwas später.

Bei Davies und Musiala dauert es länger

Mit Ito käme der erste von zwei verletzten Linksverteidigern zurück. Trotz der langfristigen Ausfälle von ihm und Davies reagieren die Münchner nicht auf dem Transfermarkt, holen sie keinen neuen Außenverteidiger. Wie schon bei der Klub-WM wird bis auf Weiteres Josip Stanisic gegen schwierige Gegner die Vertretung sein.

Raphael Guerreiro wird vor allem in der Bundesliga seine Einsätze bekommen. Der Portugiese ist ein feiner Fußballer, kann das Offensivspiel beleben. Defensiv gilt er jedoch vor allem auf internationalem Niveau als anfällig. Zudem wünschen sich die Verantwortlichen von Talent Adam Aznou, seine Chance zu suchen, die er nur über starke Trainingsleistungen erhalten wird.

Nicht auszuschließen ist, dass der unzufriedene 19-jährige Nationalspieler Marokkos am Ende des Transferfensters noch wechselt. Rechts planen die Münchner weiterhin mit Konrad Laimer und Stanisic, auch Sacha Boey steht derzeit im Kader. Trainer Vincent Kompany  schätzt den Franzosen, während ihn nicht wenige aus der Führungsebene gerne verkaufen würden.