Fehlercode: %{errorCode}

Eichner feiert Befreiungsschlag: "Die Unterschiedsspieler sind zurück"

kicker

Lange genug hatte man in Karlsruhe warten müssen: Zum ersten Mal seit November (!) gab es beim Sport-Club wieder einen Sieg in der 2. Bundesliga zu bejubeln, der 2:0-Erfolg in Münster beendete die Sieglos-Serie des KSC.

Christian Eichner war sichtlich erleichtert: "Die Unterschiedsspieler beim Karlsruher SC sind zurück", sagte der Trainer. Klar, "jeder in seiner unterschiedlichen körperlichen Präsenz aktuell noch", aber immerhin. Und das, so gab der Fußballlehrer zu verstehen, war einer der Gründe für das Ende der Negativserie der Badener.

Egloff braucht keine Anlaufzeit

Namentlich waren diese Unterschiedsspieler Lilian Egloff, der in der 74. Minuten kam, und Louey Ben Farhat, der gleich von Beginn an ran durfte. Beide sollen nach langen Verletzungspausen nun für neuen Schwung beim KSC sorgen - Egloff gelang das nach seiner Einwechslung gleich eindrucksvoll.

Der Offensivspieler provozierte die Rote Karte von Jaeckel, den fälligen direkten Freistoß verwandelte dann der Karlsruher Unterschiedsspieler par excellence, Marvin Wanitzek, in Minute 79. Vom Punkt machte dieser dann neun Zeigerumdrehungen später den Deckel drauf und schnürte den so wichtigen Doppelpack zum KSC-Sieg.

Wanitzek trägt den KSC "seit Jahren auf den Schultern"

Überhaupt trage der Kapitän den Verein "seit Jahren auf den Schultern", erklärte Eichner. Womöglich sei das im Dezember auch mal "einen Tick zu viel" gewesen. Der Urlaub habe Karlsruhes Spielmacher demnach gutgetan.

Ob Wanitzek, Egloff oder Ben Farhat - die Hoffnungen des KSC auf eine erfolgreiche Rückrunde ruhen auf mehreren Spielern. Gerade in der Offensive. Acht Punkte trennen die Badener von den Aufstiegsrängen, die durch die Talfahrt in weite Ferne gerückt sind. Werden die von Eichner beschwörten Unterschiedsspieler in der Rückrunde aber ihrem Namen gerecht, könnte Karlsruhe im neuen Jahr nochmal spektakulär ins Aufstiegsrennen eingreifen.