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"Ein toller Typ, ein toller Fußballer": Funks Einstand gibt Wollitz Hoffnung

kicker

Nur einen Tag nach der Unterschrift stand Marius Funk (29) im Verbandspokal-Spiel des FC Energie Cottbus am Samstag gegen Germania Schöneiche im Kasten der Lausitzer. Beim 4:1-Erfolg im heimischen Stadion trafen Erik Engelhardt, Ted Tattermusch sowie zweimal Jannis Boziaris für die Elf von Pele Wollitz.

Funk kassierte zwar einen Gegentreffer, rettete sein neues Team aber mit einer tollen Parade vor dem möglichen 2:2-Ausgleichstor für den Sechstligisten. Ob der zuvor vertragslose Keeper, der zuletzt drei Jahre beim FC Ingolstadt war, am Sonntag im Punktspiel beim SV Waldhof in Mannheim erneut zwischen den Pfosten steht, ließ Wollitz offen.

Keine Debatte um die Nummer 1

Funk wurde zwar als Ersatz für Elias Bethke (22, Sehnenriss im Oberschenkel) verpflichtet, eine Debatte um einen Konkurrenzkampf mit dem in zwei Ligaspielen sowie im Pokal eingesetzten Alexander Sebald (29) und Max Böhnke (22) will der Coach aber vermeiden: "Es geht nicht um Nummer 1, 2 oder 3. Es geht darum, erst mal wieder drei Torhüter zu haben und um Verlässlichkeit."

Die ist nötig, zumal der Termin von Bethkes Rückkehr nicht absehbar ist: "Ich hoffe, dass ich zur Rückrunde zumindest wieder auf dem Trainingsplatz bin", berichtete der Senkrechtstarter der Vorsaison (kicker-Notenschnitt 2,51, notenbester Spieler der gesamten 3. Liga) der Lausitzer Rundschau.

Funk erhielt nach dem ersten Auftritt viel Lob von seinem Trainer: "Wir haben gesehen, dass er mit Ball unfassbar stark ist. Und er hat eine gute Erfahrung", verweist Wollitz auf die acht Bundesliga- und fünf Zweitliga-Einsätze des Keepers für Fürth sowie seine 95 Drittligaspiele für Ingolstadt. Er habe Funk am Mittwoch angerufen, "dann ging das ratzfatz". Sein erster Eindruck: "Ein toller Typ, ein toller Fußballer."