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Eine Ära endet im Sommer: Köck lässt Vertrag bei Schalding-Heining auslaufen

kicker

Paukenschlag beim SV Schalding-Heining aus der Bayernliga Süd: Mitte der Woche gab der Passauer Stadtteilklub bekannt, dass Trainer Stefan Köck seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern wird. Damit geht eine Ära zu Ende, denn der heute 40-Jährige wechselte Ende Oktober 2013 als Spieler zum SVS, fungierte ab Mitte Februar 2017 als Spielertrainer, ehe er sich ab 2020 ganz dem Wirken an der Seitenlinie widmete. Köck coachte den Verein unter anderem in 180 Regionalliga-Spielen und saß auch nach dem Abstieg 2024 fest im Sattel.

In seinen Abschiedsworten spricht Köck von "unglaublich tollen Jahren", in denen er sich "beweisen, entwickeln und wohlfühlen" durfte. Der scheidende Trainer betont: "Es war und ist mir stets eine Ehre, das Wappen des erfolgreichsten niederbayerischen Vereins über ein Jahrzehnt hinaus zu tragen." Zu viel Sentimentalität will Köck aber auch nicht aufkommen lassen, gegenüber der Passauer Neuen Presse machte er klar: "Ich habe absolut Bock und Lust auf die aktuelle Spielzeit und wir haben noch viel vor. Ich werde bis zu meinem letzten Tag Vollgas geben und alles dafür tun, dass der eingeleitete Umbruch weiter erfolgreich vorangeht." Aktuell rangiert Schalding-Heining im Tabellenmittelfeld.

Gleichzeitig sei es Köck wichtig gewesen, dass der Verein frühzeitig Planungssicherheit habe, da in diesen Tagen bereits erste Gespräche mit Spielern über die Saison 2026/27 aufgenommen werden sollen. Autoritätsprobleme mit dem aktuellen Kader befürchtet Köck nicht, wie er gegenüber der PNP verdeutlichte: "Die Jungs haben alle eine große Portion Eigenverantwortung, sie spielen ja für den Verein und auch für sich selbst."