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"Er ist einzigartig": Artetas Lob für ausgezeichneten Havertz

kicker

Seit Mitte Januar mischt Kai Havertz nach langer Verletzungspause wieder mit beim FC Arsenal, bislang kam der 26-Jährige allerdings lediglich in der Jokerrolle zum Einsatz. Gegen Qairat Almaty stand Havertz am Mittwochabend in der Startelf - erstmals nach 357 Tagen.

Dabei wirkte der Offensivspieler so, als wäre er nie weg gewesen. Gerade mal 98 Sekunden benötigte Havertz für seinen ersten Scorerpunkt, ein maßgenauer Pass in die Tiefe entblößte Almatys Abwehr komplett und schickte Mittelstürmer Viktor Gyökeres auf die Reise. Der Schwede traf zur frühen Führung für die Gunners.

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich schlug Havertz dann selbst zu. Ein langer Pass auf rechts brachte den Deutschen in Position, an drei Gegenspielern vorbei zog er nach innen und schlenzte das Leder mit links aus zwölf Metern ins lange Eck. Sein Querpass beim 3:1 hätte einen weiteren direkten Assist verdient gehabt. Da aber Gabriel Martinelli seinem Kollegen Gyökeres das Tor "klaute", indem er den auf der Torlinie liegenden Ball noch über die Linie drückte, ging Havertz zumindest statistisch gesehen leer aus.

Auch für Nagelsmann eine gute Nachricht

Zur Pause wurde Havertz dann für Martin Ödegaard ausgewechselt, seine Kollegen brachten letztlich einen 3:2-Erfolg über die Ziellinie. Nach der Partie bekam Havertz verdientermaßen die Trophäe für den Man of the Match überreicht - dazu gab's Lorbeeren vom Trainer. "Dass er das heute nach so langer Zeit geschafft hat, war sehr beeindruckend", sagte Mikel Arteta. "Die Mannschaft weiß, wie wichtig Kai für uns ist und wie er uns helfen kann, deutlich besser zu werden und ein neues Niveau zu erreichen." Havertz werde aus seinem Comeback "jede Menge Selbstvertrauen, Freude und Energie" ziehen.

"Kai ist ein Spieler, der uns so viel Vielseitigkeit und Gefahr aus verschiedenen Positionen heraus bietet, weil er ein einzigartiger Spieler ist, was die Positionen angeht, die er besetzen kann, und die Art und Weise, wie er mit anderen Spielern zusammenarbeitet. Er ist ein Spieler, der die Liga und unsere Ziele sehr gut versteht. Er kommt auch sehr gut mit Druck und unterschiedlichen Anforderungen zurecht und wird in der zweiten Saisonhälfte eine wirklich wichtige Rolle spielen", erklärte der Spanier weiter.

Das hofft auch Bundestrainer Julian Nagelsmann, der den 55-maligen Nationalspieler für die anstehende WM natürlich auf der Rechnung hat. Zuletzt kam die vielseitige Offensivkraft Mitte November beim Nations-League-Spiel in Ungarn (1:1) zum Einsatz. Um in Topform für die DFB-Elf zu kommen, hat Havertz noch ein Weilchen Zeit. Die nächsten beiden Test-Länderspiele in der Schweiz und gegen Ghana stehen erst Ende März an.