Am letzten Tag der Transferperiode bedient sich der MSV Duisburg in Belgien und den Niederlanden und nimmt mit Florian Krüger und Andy Visser zwei Stürmer unter Vertrag. Zuletzt spielte der 20-jährige Visser bei Vitesse Arnheim, das nach dem Abstieg aus der Eredivisie im Sommer 2024 in diesem Sommer komplett die Profi-Lizenz entzogen bekommen hatte.
Seitdem war Visser, der in der Vorbereitung noch für den Traditionsverein aufgelaufen war, auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Auch in Aachen wurde sein Name gehandelt. Nach Duisburg bringt er nun die Erfahrung von neun Erstligaspielen in seiner Heimat mit.
FCS konnte sich Krüger nicht leisten
Auch Krüger war nach seiner Leihe zum 1. FC Saarbrücken auf Klubsuche. Die Saarländer hätten den 26-Jährigen gerne weiterverpflichtet, konnten sich seine Dienste aber nicht leisten. Nach seiner Vertragsauflösung beim belgischen Verein Beerschot unterschrieb er nun beim MSV.
Coach Dietmar Hirsch wird in der Pressemitteilung der Zebras wie folgt zitiert: "Wir haben einen Top-Stürmer im richtigen Alter gesucht, hier passt das Gesamtpaket perfekt - wir freuen uns sehr, dass wir mit ihm den Weg gemeinsam gehen!" Beim MSV erhält Krüger die Rückennummer 26 und soll seine Erfahrung aus 27 Bundesliga-, 108 Zweitliga- und 15 Drittligaeinsätzen einbringen.
„Mit Andy bekommen wir einen jungen Stürmer mit viel Entwicklungspotenzial.“ (Trainer Dietmar Hirsch)
Visser hingegen wird beim aktuellen Tabellenführer behutsam aufgebaut. "Mit Andy bekommen wir einen jungen Stürmer mit viel Entwicklungspotenzial. Wir wollen ihn an die 3. Liga heranführen, trotzdem wird er mit seiner körperlichen Robustheit, mit seinem starken linken Fuß und seinem guten Tempo schon jetzt den Konkurrenzkampf vorn befeuern", erklärt Hirsch.
In der Vergangenheit habe man Visser bereits beobachtet, sagt der sportliche Leiter Chris Schmoldt: "Mit seinen 1,93 Metern hat er ein sehr spannendes Stürmerprofil, ist läuferisch viel unterwegs und bringt eine sehr ordentliche Schnelligkeit mit. Und vor allem spielt er mit viel Wille und Ehrgeiz."
Über die Vertragslaufzeit beider Neuzugänge machte der MSV keine Angaben. Visser erhält an der Wedau die Rückennummer 30: "Es ist ein schönes Gefühl, hier zu sein. Für mich passt es einfach, und ich bin überzeugt, mit dem Wechsel zum MSV auch für meine persönliche Entwicklung den richtigen Schritt zu machen."