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Erfurter Stürmer-Rochade: Hajrulla kehrt aus Cottbus zurück - Valpoort zieht's nach Freiberg

kicker

"Im Fußball ist es manchmal so, dass es einfach nicht so richtig zusammenpasst, um gemeinsam erfolgreich zu sein." Dieser Satz stammt von Claus-Dieter Wollitz, bekanntlich Trainer des FC Energie Cottbus, der die Vertragsauflösung mit Stürmer Romario Hajrulla nach sieben torlosen Drittliga-Spielen begründete.

Rund 270 Kilometer südwestlich würde man solche Worte garantiert nicht wählen. Denn seit Montag hat der FC Rot-Weiß Erfurt denjenigen Stürmer zurück, der nach seinem Wechsel im Januar 2022 von Carl Zeiss Jena II erst 13 Tore in 14 Spielen zur Meisterschaft in der Oberliga beigesteuert und in den beiden Folge-Saisons jeweils acht Treffer in der Regionalliga Nordost erzielt hatte.

RWE-Geschäftsführer Franz Gerber erklärt nach vollbrachtem Transfer des 26-Jährigen somit: "Er kennt den Verein, die Fans und die Stadt und wir wissen, welche Qualitäten er mitbringt. Mit seiner Torgefahr und Mentalität wird er unserer Offensive wichtige Impulse geben." Gleichzeitig gab Erfurt bekannt, dass der in Athen geborene Albaner einen Vertrag bis 2027 unterschrieben hat.

Neue Konkurrenz also im Erfurter Angriff, weswegen der erst am 20. August aus Indonesien verpflichtete Meghon Valpoort sofort abgegeben wird. Der 25-Jährige, der im bisherigen Saisonverlauf zweimal eingewechselt wurde, geht bis zum Saisonende auf Leihbasis zum SGV Freiberg. Beim aktuellen Spitzenreiter der Regionalliga Südwest freut sich Trainer Kushtrim Lushtaku: "Mit Meghon bekommen wir einen Stürmer, der schon in unterschiedlichen Ligen gespielt hat und diese Erfahrung nun in unsere Mannschaft einbringen wird. Er ist beweglich, torgefährlich und bringt eine gute Mentalität mit." Freibergs Coach ist sicher, "dass er uns in der Offensive verstärken und unserem Spiel neue Optionen geben wird".