Innenverteidiger Marius Wegmann schlägt seine Zelte in Aachen auf. Der 26-Jährige bleibt damit der 3. Liga erhalten, nachdem er zuletzt beim SV Wehen Wiesbaden unter Vertrag stand. Die Alemannia hatte Wegmann in der vergangenen Woche als Probespieler unter die Lupe genommen. Nachdem sich Patrick Nkoa gegen einen abermaligen Dienstantritt in Aachen und kurzfristig für einen Wechsel zu Eintracht Braunschweig entschied, schließt Wegmann nach überzeugenden Trainingseinheiten nun die Lücke im Aachener Kader.
"Als Kapitän Führungsqualitäten gezeigt"
"Wir freuen uns, mit Marius einen neuen Spieler für unsere Innenverteidigung gewonnen zu haben. Er war in den vergangenen Jahren in der Regionalliga Bayern eine feste Größe und hat als Kapitän Führungsqualitäten gezeigt", erklärte Aachens neuer Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi die Entscheidung pro Wegmann - wenngleich dieser in der vergangenen Spielzeit wegen eines Armbruchs hatte kürzertreten müssen. Der TSV ist dennoch "von seinem Potenzial überzeugt" und erweitert durch den Neuzugang "unseren Handlungsspielraum in der Defensive".
"Dass ich in Zukunft im Aachener Trikot auflaufen werde, erfüllt mich mit Stolz", sagte Wegmann bei seiner Präsentation. "Die Alemannia ist ein großer Traditionsverein in Deutschland mit leidenschaftlichen Fans. Ich bin absolut motiviert, mich mit voller Energie einzubringen und erneut in der 3. Liga anzugreifen."
Meister mit Würzburg
Cheftrainer Benedetto Muzzicato begrüßt einen 1,86 Meter großen Innenverteidiger, der aus der Jugend des SC Pfullendorf hervorging und später für Rot-Weiß Erfurt, den FV Illertissen und die Würzburger Kickers spielte. Mit den Mainfranken verpasste er nach der Regionalliga-Meisterschaft den Sprung in die 3. Liga in der Relegation gegen Hannover 96 II, ging dann per Transfer zum SV Wehen Wiesbaden eine Spielklasse höher. Wegen der Armfraktur kam er bei den Hessen jedoch nur zu einem Einsatz im Hessenpokal.