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FCI wochenlang ohne Kaygin - Carlsen nach Rollenwechsel gesetzt

kicker

Pläne sind das eine, die Realität etwas anderes. Das musste Yann Sturm zuletzt beim FC Ingolstadt schmerzhaft erfahren. Des Youngsters Pech ist jedoch das Glück von Fredrik Carlsen, einer von vier Dänen im Kader der Schanzer.

Carlsen war nämlich laut Geschäftsführer Sport Dietmar Beiersdorfer als "vielseitiger Box-to-Box-Spieler, der extrem viel läuft", im zentralen Mittelfeld eingeplant. Doch inzwischen hat sich der 23-Jährige einen Stammplatz im linken Mittelfeld erkämpft. Hierbei halfen ihm die von Beiersdorfer erhoffte "Passsicherheit und seine Torgefährlichkeit", die er beim Treffer zum 1:1 in Cottbus aufblitzen ließ.

Bekommt Sturm wieder eine Chance?

Der Leidtragende von Carlsens Rollenwechsel ist jedoch der auf links vorgesehene Sturm. Der von Freiburg II gekommene 20-Jährige konnte seine klasse Form aus der Vorbereitung nicht in die Saison konservieren. Nach der Länderspielpause könnte diese Verteilung jedoch passé sein. Denn in Cottbus zog sich der zentrale Mittelfeldspieler Dennis Kaygin eine Wadenverletzung zu und fällt mehrere Wochen aus.

Dabei hatte sich der Zugang von Rapid Wien bereits beim Aufwärmen vor dem Auftaktspiel gegen Regensburg (1:1) verletzt und konnte so erst mit zwei Spielen Verzug in die Startelf rücken. Nun stellt sich die Frage, ob Sabrina Wittmann Carlsen gegen das noch punkt- und torlose Schweinfurt 05 in die Mitte zieht und so auf links den Weg für Sturm freimacht.

Oder ob sie einem der zentralen Mittelfeldspieler Max Plath, Emre Gül und Berkay Öztürk (alle 20) eine Chance gibt. Überraschend käme das nicht, schließlich setzte die Trainerin auch in der vergangenen Spielzeit auf ihre Talente. Wie entscheidet sie sich jetzt?