Nach Abschluss des nächstes Zyklus hat die FIFA am Donnerstag ihre Weltrangliste veröffentlicht. Die weltweit mehr als 200 Länderspiele haben für Bewegung im Ranking gesorgt.
Die Top fünf kommen zunächst noch unverändert daher: Weltmeister Argentinien wird von Spanien (2.), Frankreich (3.), England (4.) und Brasilien (5.) "gejagt". Dahinter überholte der überraschende Nations-League-Sieger Portugal (jetzt 6.) die Niederlande, Belgien wird von Deutschland bedrängt, das trotz der Nations-League-Pleiten von Rang zehn auf neun kletterte. Kroatien ist neuer Teil der Top 10, Italien derweil nur noch Elfter.
Doch wie ist die Verbesserung gerade im Fall der DFB-Elf zu erklären? Die FIFA hatte schon am Montag die Sonderregel bestätigt, nach der Niederlagen bei Turnier-Endrunden nicht wie in anderen Wettbewerben oder Testspielen zu einem Punktabzug im Ranking führen. Weil Italien in der WM-Qualifikation Anfang Juni in Norwegen (0:3) patzte, verloren die Azzurri 15,73 Punkte und verhalfen Deutschland so zum neunten Rang.
Diese Platzierung soll nun mindestens verteidigt werden. Denn: Die besten neun Teams der FIFA-Weltrangliste werden bei der Auslosung der WM-Gruppen gemeinsam mit den drei Gastgebern USA, Kanada und Mexiko in Topf eins landen. In diesem Fall würde dem Weltmeister von 2014 eben nicht ein Vorrundenduell mit einem Topteam wie Argentinien, Spanien oder Frankreich blühen.
Letztlich maßgeblich ist die Ausgabe der FIFA-Weltrangliste nach Abschluss der WM-Qualifikation im November.
Gold-Cup-Überflieger klettern
In Lauerstellung liegt seit dem Gold-Cup-Triumph Mexiko, das als 13. vier Plätze gut machte. Finalverlierer USA rutscht einen hoch auf 15. Gleich fünf Plätze klettern diesmal Italien-Bezwinger Norwegen (33.), Paraguay (43.), Nordmazedonien (62.) und Sambia (83.).
Größter Gewinner ist tatsächlich Gold-Cup-Viertelfinalist Costa Rica, das als 40. ganze 14 Plätze gut machte. Auch die Gold-Cup-Überraschungen Honduras (66., neun Plätze vor) und Guatemala (100., sechs Plätze vor) machten bemerkenswerte Sprünge.