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Frankfurt sichert sich Schweizer Top-Talent Ivelj

kicker

Sophia Kleinherne spielt in der kommenden Saison für den VfL Wolfsburg, Anna Aehling für den 1. FC Union Berlin. Bleiben für die Innenverteidigung der Frankfurter Eintracht nur noch Sara Doorsoun und Jella Veit. Klar, dass der Champions-League-Teilnehmer da nachrüstet.

Am Dienstag verkündete die SGE ihren vierten Sommerzugang - darunter die erste defensive Feldspielerin. Noemi Ivelj wechselt vom Grasshopper Club Zürich an den Main, wo sie einen Vertrag bis 2028 unterschrieben hat.

"Dass wir mit Noemi eines der größten und begehrtesten Talente der Schweiz für Eintracht Frankfurt begeistern konnten, ist sehr erfreulich", sagt die Technische Direktorin Katharina Kiel: "Noemi verfügt trotz ihres jungen Alters bereits über reichlich Erfahrung und bringt eine sehr starke sowie reflektierte Persönlichkeit mit. In ihr sehen wir großes Potenzial, das wir in den kommenden Jahren zur Entfaltung bringen wollen."

Auch auf der Sechs hat Frankfurt Bedarf

Ivelj, die in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld auflaufen kann, hatte sich zuvor in einem Post auf Instagram vom Grasshopper Club verabschiedet, für den sie achteinhalb Jahre lang gespielt hatte.

"Für mich war es schon von klein auf ein großer Traum, ins Ausland zu wechseln", sagt Ivelj zu ihrem Schritt: "Es ist umso schöner, dass es nun die deutsche Frauen-Bundesliga und ganz besonders Eintracht Frankfurt geworden ist."

Für die Heim-EM, die am 2. Juli in der Alpenrepublik beginnt, gehört die 1,71-Meter-Defensivkraft zum vorläufigen Kader von Nati-Trainerin Pia Sundhage. Ihre Chancen auf ein Ticket zur Endrunde stehen gut, durfte Ivelj doch im letzten Nations-League-Spiel gegen Norwegen (0:1) auf der Sechs beginnen, ehe sie zur Halbzeit rausmusste. Auch auf dieser Position haben die Frankfurterinnen nach dem Abgang ihrer Kapitänin Tanja Pawollek zu Union Berlin Bedarf.