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Gladbachs Planung bei der Trainersuche: Chance und Risiko mit Polanski

kicker

Punkte gesammelt hat Eugen Polanski vor allem mit dem starken 1:1 vor einer Woche in Leverkusen. Borussia trat ganz anders auf als in der bleiernen Zeit unter Gerardo Seoane, mit mehr Energie und Dynamik.

Erste Wahl bleibt der Ex-Profi im Borussia-Park nach wie vor, er wäre die einfache und logische Lösung. Vorausgesetzt natürlich, dass Polanski die Truppe stabilisiert. Zum Beweis dafür wäre ein starkes Auftreten gegen den SC Freiburg am kommenden Sonntag sehr hilfreich.

Bei dieser Partie, das stellte Manager Roland Virkus gleich klar, wird Polanski in jedem Fall an der Seitenlinie stehen. "Es wäre unfair, Eugen nach zwei Spielen zu beurteilen", so Virkus. "Er muss die Mannschaft erst besser kennenlernen."

Immerhin scheinen auch große Teile der Anhängerschaft Polanski zu stützen, nur so lässt sich die Stimmung rund um das krachende 4:6 gegen Eintracht Frankfurt am Samstagabend im Borussia-Park interpretieren.

Clement im Fokus der Borussia?

Logisch aber auch, dass Borussia über externe Kandidaten nachdenkt. Einer mit einer entsprechenden Vita und fachlichen Empfehlungen soll bei den Borussia-Verantwortlichen hoch im Kurs stehen, wie die Bild berichtet. Es geht um Philippe Clement, zuletzt Trainer bei den Glasgow Rangers; 2022 übernahm er mal AS Monaco als Nachfolger des aktuellen Dortmunder Trainers Niko Kovac.

Der frühere belgische Nationalspieler hatte bei den Rangers und in Monaco, ebenso in Brügge und Genk großen Erfolg, kennt allerdings die Bundesliga nur aus der Ferne. Mit dem FC Brügge wurde er zweimal belgischer Meister, insgesamt holte er im Nachbarland bereits vier Meistertitel. Ein im Profibereich erfahrener Coach, im Gegensatz zu Rookie Polanski.

Der 51-jährige Clement, geboren in Antwerpen, steht auf der Kandidatenliste offenbar ganz weit oben, aber noch bleibt die interne Lösung natürlich greifbar.

Es steht allerdings keine leichte Trainingswoche an für Polanski. Es ist zweifellos ein komplizierter Job, seine Mannschaft, die mehr als eine Halbzeit lang ein erbärmliches Bild gegen Frankfurt abgab, wieder aufzurichten. Gelingt ihm das und klappt am nächsten Sonntag eine ansprechende Vorstellung gegen Freiburg, würde das sein Standing bei der Borussia freilich noch mal deutlich verbessern.

Und natürlich seine Aussichten auf ein dauerhaftes Engagement.