Fehlercode: %{errorCode}

"Gott sei Dank so ausgegangen": Gregoritsch freut ein Gegentor

kicker

Schneller als erwartet war Michael Gregoritsch am Sonntagnachmittag wieder auf seine ehemaligen Kollegen vom SC Freiburg, die er im vergangenen Sommer verlassen hatte, getroffen. Dementsprechend war der Offensivmann ein gefragter Gesprächspartner. Beispielsweise unterhielt sich der Österreicher nach Abpfiff mit SC-Trainer Julian Schuster.

Falls Gregoritsch auch mit Igor Matanovic Worte wechselte, was nicht überliefert ist, dürfte er sich bedankt haben. Denn der ehemalige Sturmkonkurrent verhinderte einen Platzverweis für den Österreicher: In der 62. Minute bewahrte der FCA-Neuzugang mit einem Handspiel zunächst das 2:2, das Matanovic per Abstauber besorgte. Hätte der Kroate diese Chance aus kurzer Distanz liegen gelassen, hätte Schiedsrichter Martin Petersen Gregoritsch für sein Vergehen nicht nur die Gelbe Karte, sondern die Rote gezeigt.

"Gott sei Dank ist es in Anführungszeichen für mich persönlich so ausgegangen", so Gregoritsch im DAZN-Interview.

„Ich glaube 2:1, Rote Karte, 60. Minute und ein Mann weniger plus Elfmeter für die ... das wäre eine Bombe gewesen.“ (Michael Gregoritsch)

Dass die Folgen ansonsten verehrend gewesen wären, war ihm bewusst. "Ich glaube 2:1, Rote Karte, 60. Minute und ein Mann weniger plus Elfmeter für die ... das wäre eine Bombe gewesen", erklärte der 31-Jährige, der auch auf den Grund für sein Handspiel einging. Es sei ein Reflex von ihm gewesen, den er selbst als "dumm" betitelte. Diesen habe es jedoch nur gegeben, weil der Torschütze zuvor Johan Manzambis Kopfball leicht touchiert und die Kugel damit noch weiter nach links befördert hatte. "Ich stehe eigentlich in einer guten Position, wenn Igor ihn nicht abfälscht", erläuterte Gregoritsch, der kurz nach seinem Handspiel auch entschuldigend die Hand hochgehoben hatte.

Für seinen Trainer Manuel Baum stand die Szene aufgrund der vielen Kontakte von Spielern daher sinnbildlich für das "Chaos", das mittlerweile bei Standards in den Strafräumen herrscht. Dieses bekam seine Elf gleich zweimal nicht in den Griff. Denn auch der Anschlusstreffer der Breisgauer war nach einer verlängerten Eckballflanke gefallen. Trotzdem werden die Augsburger laut Gregoritsch-Aussage ihre Organisation bei Ecken "nicht über den Haufen werfen."