Die SpVgg Greuther Fürth spielte eine Hinrunde zum Vergessen, liegt mit lediglich 15 Punkten auf dem vorletzten Tabellenrang und ist mit 44 Gegentoren die Schießbude der Liga. Am Samstag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) wartet zum Start der Rückrunde nun der Abstiegskrimi bei Schlusslicht Dynamo Dresden.
Die das Kleeblatt möglicherweise ohne zwei ihrer besten Akteure bestreiten muss. Denn wie SpVgg-Coach Heiko Vogel auf der Pressekonferenz am Donnerstag berichtete, steht hinter den Einsätzen von Julian Green sowie Felix Klaus ein Fragezeichen.
Guter Dinge ist Vogel bei Mittelfeldspieler Green, der sich seit dem Testspiel gegen Drittligist 1. FC Schweinfurt (5:0) mit Adduktorenproblemen herumplagte. "Julian hat gestern die ersten Gehversuche auf dem Platz gemacht", berichtete Vogel. "Das sieht gut aus, ich glaube, dass wir da sehr hoffnungsvoll sein können."
Vogel bei Klaus "wenig optimistisch"
Anders liegen die Dinge bei Klaus. Der 32-Jährige, mit 15 Punkten der Topscorer im Unterhaus und mit sieben Toren nach Noel Futkeu (9) zweitbester Torschütze der Fürther, wurde in der Winterpause immer wieder von Kniebeschwerden ausgebremst. "Er war bis gestern nicht auf dem Platz gestanden", sagte Vogel, "da habe ich große Bedenken, dass es für Dresden reichen wird". Zwar soll Klaus noch im Laufe des Donnerstags erste "Gehversuche" machen, doch insgesamt ist Vogel bei Klaus "wenig optimistisch".
Ein Ausfall der beiden Schlüsselspieler in Dresden würde für die SpVgg eine herbe Schwächung darstellen. Überbetonen wollte Vogel die Bedeutung des Abstiegskrimis aber nicht. ""Jedes Spiel ist wichtig", sagte der 50-Jährige. Der der Kampf um den Klassenerhalt sei "kein Sprint, sondern ein Marathon". Und somit das Spiel bei Dynamo nur eine von 17 Chancen auf drei Punkte.