Bereits kurz nach der Trennung von Cheftrainer Mark Zimmermann am Sonntag führte eine heiße Spur zu Robert Schröder. Am Mittwochabend gab der Hallesche FC die Personalie nun offiziell bekannt. Der 37-Jährige unterzeichnet einen Liga-unabhängigen Vertrag bis 2027, wechselt von der Hauptstadt nach Sachsen-Anhalt.
Schröder habe sich für den HFC vor allem mit der erfolgreichen und nachhaltigen Entwicklung der 1. Mannschaft von Hertha Zehlendorf interessant gemacht, schreiben die Hallenser in ihrer Pressemeldung. Schröder hatte die Berliner im vergangenen Jahr in die Regionalliga geführt und diese trotz einiger Widrigkeiten in der Klasse letztlich souverän gehalten. Der A-Lizenzinhaber, der für die Zehlendorfer vier Jahre hauptverantwortlich war, stehe für einen offensiven, intensiven und taktisch flexibel geprägten Fußball.
Weitere personelle Entscheidungen angekündigt
"Robert hat im persönlichen Gespräch einen extrem fachkundigen und klaren Eindruck hinterlassen", begründet Sportdirektor Daniel Meyer die Entscheidung pro Schröder. "Insbesondere die Analyse unserer Spieler und Spiele sowie das Aufzeigen der Schwachstellen nebst Lösungsansätzen hat uns überzeugt." Davon losgelöst erfülle der gebürtige Erfurter auch die weichen Kriterien wie Aufstiegserfahrung, Regionalität sowie Kenntnis der Liga. "Wir sind überzeugt, dass wir mit Robert die angestrebten Entwicklungsschritte gehen können", erklärt Meyer.
Über die Zusammensetzung des künftigen Funktionsteams sowie weitere personelle Entscheidungen wolle der Hallesche FC zeitnah informieren.