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Hansa im Verletzungspech: "Eine Kleinfeldmannschaft können wir anmelden"

kicker

Drei Spiele, keine Niederlage und Platz fünf in der 3. Liga: Schaut man nur auf die Tabelle, könnte man annehmen, dass Hansa Rostock mit breiter Brust ins Duell mit der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim am Samstag gehen sollte. Und doch vertiefen sich an der Ostsee derzeit die Sorgenfalten - was eher weniger mit den vergangenen Leistungen und deutlich mehr mit der eigenen Personaldecke zu tun hat.

Schon seit geraumer Zeit stehen Lukas Ruschke (Fußprobleme) und Milosz Brzozowski (Bänderriss) den Hanseaten nicht zur Verfügung, dazu wird David Hummel nach seiner Muskelverletzung gegen Ingolstadt mehrere Wochen lang ausfallen. Ryan Naderi ist nach seiner Rückkehr ins Training am Wochenende noch keine Option, auch bei Andreas Voglsammer (Wadenverletzung) dürfte es eng werden.

Bis zu sieben Spieler fallen aus

Doch damit nicht genug: Bei einem Test gegen die eigene U 21 in der vergangenen Woche hatten sich sowohl Lukas Wallner als auch Adrien Lebeau eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen, beide werden ihrer Mannschaft in den kommenden Spielen ebenfalls fehlen.

Bis zu sieben Ausfälle bereits am dritten Spieltag - da blieb auch Hansa-Trainer Daniel Brinkmann wenig anderes übrig, als sich auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Hoffenheim in Galgenhumor zu flüchten. "Zumindest eine Kleinfeldmannschaft können wir noch melden", erklärte der Rostocker Coach, der sich aber gleichwohl nicht beklagen will. "Das bringt uns nichts. Meine Aufgabe ist es, Lösungen zu finden".

Neuzugänge möglich - aber ohne Aktionismus

Eine dieser Lösungen könnte auch die personelle Verstärkung des Kaders durch weitere Transfers sein. "Wir haben ein paar Kandidaten, die wir sehr interessant finden", ließ Brinkmann durchblicken. "Aber", so der Coach, "wir wollen nicht in Aktionismus verfallen. Wir werden nur Spieler verpflichten, die wirklich zu uns passen."

Mit elf zueinander passenden Akteuren müssen die Hanseaten nun zunächst die Heimpartie gegen die TSG bestehen. "Sie sind das stärkste, was ich in dieser Saison gesehen habe", erklärt Brinkmann über den kommenden Gegner. Trotzdem, so Brinkmann, sehe er sein Team in Heimspielen grundsätzlich in der Favoritenrolle. Selbst gegen eines der Überraschungsteams der Liga, das als Aufsteiger mit sieben Punkten aus drei Partien von Platz zwei der Tabelle grüßt.