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Höchster EC-Auswärtssieg seit 42 Jahren: "Am Ende das Fußballfest"

kicker

Wie Rapid hat auch die Austria auf der internationalen Bühne Selbstvertrauen für den Bundesliga-Start am Wochenende getankt. Die Veilchen zogen nach dem mageren 2:0 in Wien mit einem 5:0-Schützenfest bei Spaeri Tiflis in Georgien in die dritte Runde der Conference-League-Qualifikation ein.

Für die Austria war das 5:0 in Georgien gar der höchste Auswärtssieg im Europacup seit 42 Jahren. "Mir kommt so vor, egal was man macht, entweder es schlägt positiv aus nach oben oder nach unten", spielte Trainer Stephan Helm auf das violette Kontrastprogramm mit dem Aus im ÖFB-Cup in Voitsberg (2:3) an. Dieses haben die "Veilchen" augenscheinlich verarbeitet, wenngleich die Favoritner beim georgischen Zweitligisten Spaeri Anlaufzeit benötigen. Drei Tore binnen sechs Minuten vor der Pause machten aber alles klar.

Eggestein sammelt erste Erfolgserlebnisse

"Wir haben das sehr konzentriert gemacht. Am Ende war es das Fußballfest, das wir uns heute erwartet haben", meinte Helm, dessen Truppe ihre Aufgabe diesmal seriös löste. Der Trainer konnte daher mit Blick auf den dichten Spielplan früh Kräfte schonen. Neben Maurice Malone, der einen Doppelpack schnürte, glänzte Neuzugang Johannes Eggestein als Joker und erzielte einen feinen Treffer. "Bei so einem Spiel reinzukommen, wo man dominierend ist und auch schon führt, das ist natürlich für einen Stürmer wie mich super. Ich konnte da meine offensiven Qualitäten ganz gut zeigen", sagte der Deutsche.

Eggestein will Schritt für Schritt Fortschritte machen. "Ich bin jetzt knapp eine Woche dabei, habe die Jungs ein bisschen kennengelernt. Hier und da ist es natürlich in den Abläufen immer noch so, dass die Jungs mich kennenlernen müssen, wie ich mich bewege, wie ich mich verhalte." Das werde sich aber durch mehr Spielzeit verbessern. Helm sieht jedenfalls viel Potenzial in seiner Elf. "In dieser Mannschaft steckt so viel drinnen. Gleichzeitig wissen wir auch, wir müssen immer an unsere eigene Leistungsgrenze gehen. Dann ist viel möglich." Das will die Austria auch am Sonntag (17.00 Uhr) beim GAK zeigen.