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Jetzt hat Scheiblehner gute Szenen für die Videoanalyse

kicker

Zwei Saisonsiege hat Gerald Scheiblehner mit dem GCZ bislang feiern dürfen. Dafür musste der Coach einige Anpassungen rund um das Team vornehmen, von einem Schock will der Österreicher im Interview mit dem Blick aber nicht sprechen: "Kein direkter Schock, aber es war sehr, sehr wenig Zeit, in so ein neues Team eine Struktur zu bringen. Das war schon heftig. Wir haben dann viele Trainingseinheiten absolviert, was für mich eigentlich unüblich ist. Aber wenn ich nicht zwei Einheiten am Tag eingeplant hätte, hätte ich all die neuen Menschen nicht schnell genug kennengelernt."

Zu Beginn der Saison sei es schwierig gewesen, gute Szenen für die Videoanalyse zu finden. Das sei jetzt nicht mehr der Fall. Nach dem Derbysieg über Zürich gebe es genug tolle Szenen, scherzt Scheiblehner. Der Sieg sei später noch lange in der Stadt gefeiert worden.

Die Arbeit kam Scheiblehner wie Urlaub vor

Zunächst war Gerald Scheiblehner als Trainer im Amateurbereich tätig. Den Wechsel in den Profibetrieb hat er als grosses Privileg empfunden: "Seit ich Profitrainer bin, geniesse ich es einfach. Ich darf mich jetzt den ganzen Tag mit Fussball beschäftigen, nicht bloss abends nach 40 Stunden Arbeit in der Woche. Der Wechsel zum Profitrainer kam mir vor wie Urlaub. Zu Beginn konnte ich die Profitrainer nicht verstehen, die immer von zu viel Arbeit geredet haben."

Gerald Scheiblehner trainierte vor dem Grasshopper Club Zürich in Österreich Blau-Weiss Linz. Wie jetzt in der Schweiz war der Coach auch dort für einen Underdog verantwortlich. Diese Rolle gefällt Scheiblehner, wobei er auch offen zugibt, es sich gut vorstellen zu können, eines Tages auch eine grössere Mannschaft zu übernehmen.