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Jetzt schlägt's 13: Stöger mit Rekord

kicker

"Richtig geil! Ich glaube, in der letzten Zeit habe ich das ein paar Mal gemacht und es fühlt sich immer wieder auf's Neue richtig geil an", beantwortete Matchwinner Ercan Kara die Sky-Frage, wie es sich denn anfühle, "einen ganzen Klub, ein ganzes Stadion zu erlösen".

Rapid hatte im vermeintlichen Auswärtsspiel beim vorübergehend heimatlosen TSV Hartberg vor etwas über 5.000 Besuchern weit mehr Spielanteile, darunter ein Eckenverhältnis von 5:0. Einen von Radulovic per Hüft-Tapperl angzeigten (einstudierten) Corner interpretierte Kara richtig und verwertete selbigen sehenswert mit dem Kopf.

Bis zur 70. Spielminute - als Trainer Peter Stöger Kapitän Matthias Seidl und Kara einwechselte - hatte Rapid keinen einzigen österreichischen Feldspieler am Platz. Mit Martin Ndzie und Marco Tilio brachte er dafür zwei Debütanten von Beginn an und nur Goalie Niklas Hedl hielt die rot-weiß-rote Fahne hoch.

Ein Hedl war immer dabei

An der Tabellenspitze weht in der länderspielbedingten Ligapause nun erstmals seit dem 2. Spieltag der Saison 2022/23 die grün-weiße Fahne. Rapid verbucht nach fünf Runden 13 Punkte. So gut ist in der Bundesliga-Historie (seit 1974/75) noch nie zuvor ein neuer(!) Rapid-Trainer gestartet.

Bislang war Heribert Weber mit zwölf Punkten aus seinen ersten vier Spielen bester Starter, ehe er seine fünfte Partie gegen das vom späteren "Rapidler des Jahrhunderts" Hans Krankl betreute Austria Salzburg (0:1) verlor (im April 1998). Valdas Ivanauskas bezwang damals Raimund Hedl, den Vater von Niklas.

"Super", musste der auf den Rekord angesprochene Stöger lachen. Auf Nachfrage bilanzierte er: "Das erste Fazit ist super. Das zweite machen wir dann zu Weihnachten und dann schauen wir weiter."