Fehlercode: %{errorCode}

Kampf gegen Rassismus: FIFA gründet Spielerausschuss

kicker

Der Fußball-Weltverband FIFA hat im Kampf gegen Rassismus einen Spielerausschuss gegründet, der sich in Zukunft "mit voller Kraft im Kampf gegen Diskriminierung einsetzen" wolle, hieß es in einer Mitteilung. In dem Gremium finden sich auch prominente Namen wieder, wie etwa der ehemalige Weltfußballer George Weah (Liberia), Ex-Chelsea-Star Didier Drogba (Elfenbeinküste) oder aber auch Lotta Schelin (Schweden). Mit dem Franzosen Mikael Silvestre (Werder Bremen) und dem Argentinier Juan Pablo Sorin (Hamburger SV) sind auch zwei ehemalige Bundesliga-Profis mit dabei.

"Der Fußball steht für Einheit, Entwicklung und Menschlichkeit", sagte Weah, der von 2018 bis 2024 auch Staatspräsident Liberias war: "Ich werde wie in der Vergangenheit weiterhin alles dafür tun, um für den Fußball zu werben, weil dieser Leben bedeutet. Es ist mir eine große Ehre, in dieser Rolle zu dienen."

Beobachten, beteiligen und beraten

Der Ausschuss wird aber weniger in handelnder, sondern vielmehr in beobachtender und beratender Funktion tätig sein. Zu seinen Aufgaben zählen laut FIFAe unter anderem die Unterstützung der globalen Mission gegen Rassismus, die Überwachung und Empfehlung von Strategien gegen Rassismus und die Beteiligung an Bildungsinitiativen sowie Einschätzungen zu Reformen. Auch sollen FIFA-Jugendturniere regelmäßig besucht werden.

Insgesamt wird sich der Ausschuss aus 16 Personen aus 14 Ländern zusammensetzen. "Wir schätzen uns sehr glücklich, auf die Unterstützung so engagierter und berühmter Persönlichkeiten zählen zu können, die ihre ganz eigenen Erfahrungen einbringen", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Die Gründung eines solchen Gremiums war beim FIFA-Kongress 2024 in Thailand beschlossen worden.