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Korb für Werder: Asllani verlängert langfristig bei der TSG

kicker

Er war einer der Aufsteiger der vergangenen Zweitliga-Saison: Für die SV Elversberg schoss Fisnik Asllani in 33 Liga-Einsätzen 18 Tore und bereitete neun weitere vor - bockstarke Werte für den 22-Jährigen (kicker-Notenschnitt 2,97). In der Relegation um den Aufstieg in die Bundesliga traf Asllani beim 2:2 im Hinspiel, musste sich mit der SVE letztlich aber doch Heidenheim im Rückspiel vor eigenem Publikum geschlagen geben (1:2).

Mit seiner Saison aber weckte Asllani Begehrlichkeiten. Die sein Stammverein Hoffenheim auch angesichts des im nächsten Sommer auslaufenden Vertrags im Keim ersticken wollte - und das mit einer "langfristigen" Vertragsverlängerung nun auch tat. Über die genaue Länge des neuen Arbeitspapiers machte die TSG keine Angaben.

"Natürlich ist auch vielen anderen Vereinen Fisniks Entwicklung, sowie seine starken Leistungen in der Zweiten Liga nicht verborgen geblieben - er hat großes Interesse bei verschiedenen Klubs geweckt", wird Hoffenheims Geschäftsführer Sport Andreas Schicker zitiert. "Aus diesem Grund freuen wir uns umso mehr, dass er sich nun voller Überzeugung für eine Zukunft bei der TSG entschieden hat. Wir sind absolut überzeugt davon, dass er bei uns die nächsten Schritte in seiner Karriere gehen wird und wir in Zukunft alle noch sehr viel Freude an ihm haben werden."

Durch das Bekenntnis zur TSG steht auch endgültig fest, dass Asllanis jüngster Förderer leer ausgeht. Horst Steffen, in diesem Sommer aus Elversberg zu Werder Bremen gewechselt, hatte intensiv um den Offensivspieler geworben. Aber schon am Samstag im Rahmen eines Testspiels die "Niederlage" auf dem Transfermarkt eingeräumt: "Jeder trifft seine Entscheidungen. Wir haben unser Interesse bekundet, das ist auch berechtigt, nachdem, was wir zusammen erlebt haben. Und wenn Fisnik dann eine andere Wahl trifft, dann ist das so. Ich nehme nichts mehr persönlich."

Zwei Leihen geben der Karriere neuen Schwung

Im Sommer 2020 war der gebürtige Berliner von Union zur TSG gewechselt, in drei Saisons kam er lediglich auf zehn Bundesliga-Einsätze. Es folgten Leihen zu Austria Wien (elf Liga-Einsätze, drei Tore) und jüngst nach Elversberg. Nun wagt Asllani im Kraichgau einen neuen Anlauf.

"Nach den Leihen in den vergangenen zwei Jahren hatte ich einfach das Gefühl, dass mein Weg in Hoffenheim noch lange nicht zu Ende ist", erklärt Asllani die Entscheidung für seinen Verbleib. "Ich bin topmotiviert und möchte mich nun auch bei der TSG durchsetzen und mich in der Bundesliga beweisen. Ich kenne den Verein, viele Spieler aus dem Kader sowie sämtliche Mitarbeitende bei der TSG. All das wird mir die Rückkehr erleichtern, so dass ich mich ab sofort voll und ganz auf das Sportliche konzentrieren kann."