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Krieschow lässt keine Fragen offen: "Wir wollen Erster werden"

kicker

Für die Trainer der NOFV-Oberliga Süd ist der VfB Krieschow in der am ersten August-Wochenende beginnenden Saison offenbar der heißeste Anwärter auf den Staffelsieg. Das geht aus der kicker-Umfrage hervor. Bei der haben gleich 14 Trainer den amtierenden Vizemeister aus Brandenburg als Mitfavorit im Kampf um Platz 1 eingestuft.

Das deckt sich auch mit den eigenen Ambitionen der Krieschower. "Unser Ziel ist klar: Wir wollen Erster werden. Die Mannschaft hat das Potenzial, sich ganz oben festzusetzen. Und wir gehen mit dem Anspruch in die Saison, das Maximale rauszuholen", sagt VfB-Trainer Robert Koch. Er geht aber von einem engen Kampf an der Spitze aus: "Halberstadt, Plauen, der RSV Eintracht und auch Halle haben starke Kader und die nötige Qualität, um bis zum Schluss oben mitzuspielen. Es wird auf Kleinigkeiten ankommen", so der Krieschow-Coach.

Mehr Spannung an der Spitze

Nachdem sich der 1. FC Magdeburg II im Frühjahr mit 20 Punkten Vorsprung in die Regionalliga nach oben verabschiedet hat, scheint die komplette Liga diesmal wieder von mehr Spannung an der Tabellenspitze auszugehen. Ein Großteil der Trainer nutzte bei der Umfrage jedenfalls die Option aus, bis zu fünf Kandidaten für den Staffelsieg zu benennen. Hinter Krieschow landeten dabei der RSV Eintracht 1949 (11 Nennungen), der VFC Plauen (10), der VfB Auerbach (8) und Germania Halberstadt (6) auf den Plätzen 2 bis 5.

Mit Ausnahme des Vorjahresdritten VfL Halle, der einen einstelligen Tabellenplatz als Zielstellung für 2025/26 nennt, äußerten sich die Trainer der zuletzt in der Spitzengruppe platzierten Vereine auch entsprechend ambitioniert. Sowohl der Vorjahresvierte RSV Eintracht als auch der -fünfte VfB Auerbach drängen diesmal in die Top 3. "Die absolute Übermannschaft mit Magdeburg ist raus. Ich glaube, dass die Mannschaften, die voriges Jahr vor uns standen, auch dieses Jahr die Zielstellung haben, vorne mit dabei sein zu wollen. Aber wir möchten auch gerne um die ersten drei Plätze mitspielen", erklärt Auerbachs Trainer Sven Köhler.

"Anspruchsvoll und ausgeglichen"

Die Vorfreude auf die neue Saison ist auch bei Manuel Rost von Germania Halberstadt herauszuhören. "Die Liga ist in dieser Saison anspruchsvoll und relativ ausgeglichen. Neben den Aufstiegsaspiranten gibt es Mannschaften, zu denen ich uns selbst auch zähle, die sich still, aber sehr zielgerichtet aufstellen. Wir arbeiten mit außergewöhnlicher Konsequenz und Leidenschaft, weil wir mehr wollen. Ich glaube, dass wir für eine spannende Rolle gut vorbereitet sind", so der Germania-Trainer.

In die von ihm angesprochene Kategorie gehören sicher auch der SC Freital, der diesmal die 50-Punkte-Marke knacken und sein Team weiterentwickeln will, der Bischofswerdaer FV, der die Top 6 im Blick hat, und die Budissa aus Bautzen, die mit mehr Konstanz als in der Vorsaison den Blick ebenfalls nach oben richtet. Mit großer Spannung wird zudem erwartet, wie Regionalliga-Absteiger VFC Plauen seinen Mega-Umbruch mit je 15 Ab- und Zugängen meistert. "Wir wollen gut starten und haben intern unser Ziel, das wir am Ende erreichen wollen", sagt VFC-Trainer Sedat Gören. Trotzdem wird er sich an der bereits im Mai vom Vereinsvorstand ausgegebenen Zielstellung sofortiger Wiederaufstieg messen lassen müssen.

Wer kann überraschen?

Abgesehen vom FC Grimma, der einen einstelligen Tabellenplatz anstrebt, geht es für die anderen Vereine der Liga ab nächste Woche in erster Linie um den Klassenerhalt. Interessant ist, dass bei der Frage nach möglichen Überraschungsteams der Saison die Trainer der Liga je dreimal die Aufsteiger Lok Stendal und VfB Empor Glauchau nannten.

Beim dritten Aufsteiger 1. SC Heiligenstadt wäre es derweil für Trainer André Thüne schon eine Überraschung, wenn sein Team bereits vor dem letzten Spieltag den Verbleib in der Oberliga perfekt machen würde. Für den FC Wernigerode, Union Sandersdorf und Einheit Rudolstadt geht die Aufgabe erneuter Klassenerhalt teilweise mit einem Umbruch beziehungsweise einer Verjüngung der Mannschaft einher.

Die Saisonziele der Vereine im Überblick:

VFC Plauen: Gut starten und die internen Ziele erfüllen.

VfB Krieschow: Platz 1.

VfL Halle: Einstelliger Tabellenplatz.

RSV Eintracht 1949: Sportlich verbessern (Top 3)

VfB Auerbach: Um die ersten drei Plätze mitspielen.

SC Freital: 50-Punkte-Marke knacken und Weiterentwicklung von Spielern und Verein.

Germania Halberstadt: Eine spannende Rolle in der Liga spielen.

Bischofswerdaer FV: Im vorderen Drittel der Tabelle ankommen (Top 6).

Budissa Bautzen: Mehr Konstanz und eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.

Einheit Wernigerode: Klassenerhalt.

Union Sandersdorf: Klassenerhalt und sportliche Weiterentwicklung.

FC Grimma: Einstelliger Tabellenplatz.

Einheit Rudolstadt: Eher als in den beiden Vorjahren den Klassenerhalt sichern.

VfB Empor Glauchau: Klassenerhalt und Weiterentwicklung der Mannschaft.

1. FC Lok Stendal: Klassenerhalt und mutiger Fußball mit dem Selbstvertrauen aus der Vorsaison.

1. SC 1911 Heiligenstadt: Mit aller Macht den Klassenerhalt schaffen.