Nach der bitteren Niederlage gegen den MSV Duisburg ist der SSV Ulm 1846 Fußball im Landespokal Württemberg eine Runde weitergekommen. Beim TSV Eschbach fuhren die Spatzen einen 4:0-Sieg ein, hatten gegen den Underdog aus der Bezirksliga jedoch einige Zeit lang ihre Probleme.
Mit neun Startelf-Wechseln im Vergleich zum Duisburg-Spiel - nur Chessa und Boller standen erneut von Beginn an auf dem Feld - rannte der SSV für lange Zeit vergeblich gegen die motivierte Eschbacher Defensive an. 57 Minuten lang hielt der Bezirksligist ohne Gegentor durch, ehe Wenig den Favoriten mit einem Distanzschuss ins rechte Eck in Führung brachte.
Mit zunehmender Spieldauer schwanden bei Eschbach immer mehr die Kräfte, so konnte der SSV die Führung zum Ende hin weiter ausbauen: Erst verwertete der freistehende Röser eine Crnovrsanin-Flanke zum 2:0 (70.), bevor Chiessa einen Foulelfmeter verwandelte (78.) und Brandt aus kurzer Distanz den Schlusspunkt zum 4:0-Erfolg setzte (89.). Am kommenden Wochenende spielt Ulm dann wieder in der eigenen Liga, am Sonntag (13.30 Uhr) empfangen die Spatzen Waldhof Mannheim. Im Landespokal wartet am nächsten Mittwoch (18.30 Uhr) der Landesligist VfL Pfullingen. Gespielt wird nach Heimrechttausch im Donaustadion.
RW Essen holt Kantersieg
Etwas schneller auf die Siegerstraße brachte sich Rot-Weiss Essen, das im Landespokal Niederrhein gegen den Landesligisten SV Solingen antrat. Achtmal hatten die Essener im Vergleich zum 4:3-Sieg gegen den SV Wehen Wiesbaden gewechselt und brauchten nur elf Minuten, um sich durch ein Kopfballtor von Torben Müsel in Führung zu bringen. Als einer von drei erneut in der Startelf stehenden Spielern besorgte Obuz nach 28 Minuten den Treffer zum 2:0, bevor Owusu mit einem Fernschuss auf 3:0 erhöhte (33.).
Richtig deutlich wurde es dann in Hälfte zwei: Owusu (47./ 89.), Potocnik (49.), Martinovic (59.), Janssen (72.) und Celebi (84.) bauten die Essener Führung weiter aus und sorgten so für den überdeutlichen 10:0-Endstand. Genau wie dem SSV Ulm bleibt auch den Essenern nach ihrem Weiterkommen nicht viel Zeit zur Erholung - am Sonntag (19.30 Uhr) empfängt RWE in der Liga den aktuellen Tabellenvorletzten Alemannia Aachen.