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"Lasse Maske vielleicht auf": Neuer Glücksbringer für Matchwinner Kloss?

kicker

Tim Kloss wurde beim zweiten Sieg Viktoria Kölns in dieser Drittligasaison zum Matchwinner, erzielte das einzige Tor an diesem Abend und war trotz eingeschränkter Sicht wegen seiner Maske nach einem Nasenbeinbruch auch sonst überall auf dem Platz zu finden. Alles in allem also ein gelungener Tag für den 21-Jährigen, der erst zu dieser Saison von 1860 München zur Viktoria gewechselt war.

Im Team von Cheftrainer Marian Wilhelm hat der gebürtige Münchner, der zuvor auch einige Jahre in der Jugend des deutschen Rekordmeisters Bayern München gespielt hatte, seit der Niederlage beim SV Waldhof Mannheim (0:2) aktuell einen Stammplatz inne, und zahlte das Vertrauen des Trainers mit einem Spiel Verspätung nun zurück.

Kleiner "Schock" beim Ausgleich, der nicht zählte

"Ich bin sehr glücklich, dass ich die Mannschaft am Ende noch belohnen konnte", sagte ein sichtlich glücklicher und selbstbewusster Kloss nach der Partie am Mikrofon von MagentaSport. Dennoch wusste auch er, dass für das Tor in der 40. Minute eine große Portion Glück notwendig war, nachdem zuvor Teamkollege Lars Dietz einen Kopfball nach einer Ecke noch an den Pfosten setzte und der Klärungsversuch von Gegenspieler Nicolas Oliveira gründlich in die Hose ging: "Viel Lob gebührt hier Lars, der den Ball leider noch an den Pfosten lenkt. Ich hab dann ein bisschen Glück, dass mir der Ball vor die Füße fällt."

Dass am Ende fast noch das Gegentor zum Ausgleich fiel, was aber aufgrund einer Abseitsposition berechtigterweise zurückgepfiffen wurde, war "schon ein bisschen ein Schock" für die Viktoria. Gerade nach einer mehr als dominanten ersten Halbzeit verlor das Team von Trainer Marian Wilhelm im zweiten Durchgang den Zugriff. Ein Umstand, bei dem sich in Zukunft auch Kloss den nächsten Schritt von seinem Team erhoffte.

Viktoria zu Hause schwer zu schlagen

Somit hält die Serie in der 3. Liga von vier Heimsiegen am Stück saisonübergreifend an, und Kloss hat das mit seinem Tor möglich gemacht. Nun sollte das Ziel sein, in dieser Spielzeit auch erstmalig in der Fremde zu gewinnen - vielleicht ja schon nach der Länderspielpause am 13. September (14 Uhr, LIVE! bei kicker) bei Erzgebirge Aue.

Ob Kloss dann noch seine Maske braucht, bleibt abzuwarten. Glück hat sie ihm gegen Regensburg allemal gebracht: "Am Anfang war die Maske sehr ungewohnt, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Vielleicht lasse ich nach dem Tor die Maske dann auch auf." Er wäre nicht der Erste, der sich seinen Gesichtsschutz zum Glücksbringer macht.