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Mannheims "Lektion": Holtz' Plan geht nicht auf

kicker

Zwei Siegen folgten drei Niederlagen, diesen wiederum zwei Siege - und nun wieder eine Niederlage mit dem klaren 1:4 gegen den VfL Osnabrück am Samstag. Die Achterbahnfahrt des SV Waldhof Mannheim hat also wieder Fahrt aufgenommen. Auch im Spiel selbst. Da kamen die Kurpfälzer erst mal gut in die Partie, "wir haben einen super Start", meinte Felix Lohkemper bei MagentaSport.

Einen Start, den er mit dem Führungstreffer nach einer knappen Viertelstunde garnierte, auch wenn der Waldhof-Torjäger da von einem groben Patzer von Osnabrücks Torwart Lukas Jonsson profitierte. Danach hatte Waldhof "nach meinem Tor auch andere Torchancen, wo wir noch hätten nachlegen können". Hat Mannheim aber nicht. So ging es mit einem 1:0 in die Pause.

In Durchgang zwei kassierte Mannheim dann vier Tore, am Ende stand ein 1:4. "Aber die zweite Halbzeit geht so in der Form nicht", redete Lohkemper Klartext. "Das hat sich die letzten Wochen schon ein bisschen angedeutet", legte der 30-Jährige, der bislang sechs Saisontore auf seinem Konto hat, nach. "Wir kriegen zu leicht Gegentore. Man kann nicht immer mehrere Tore schießen, um zu gewinnen."

Der Plan in den zweiten 45 Minuten, früh zu pressen, die Lila-Weißen hoch anzulaufen, "ging nicht auf", wie Lohkemper konstatierte. Insgesamt war Mannheim "zu passiv". Vor allem im Zweikampfverhalten in der Defensive. "Das war nicht gut, nicht gut verteidigt. Wir haben eine Lektion erhalten, was Verteidigen anbelangt", sagte Luc Holtz. "Die haben 85 Minuten lang mit zehn Mann verteidigt", erklärte der Waldhof-Trainer mit Blick auf Gegner Osnabrück, das Bollwerk der Liga mit nur sechs Gegentoren stand nach Lohkempers Treffer sicher.

"Wir haben nicht verteidigt"

"Die Viertelstunde, 20 Minuten nach der Pause, da waren wir mental nicht da", ärgerte sich Holtz. "Wir haben hauptsächlich in der Mitte keine Zweikämpfe gewonnen. Wir haben nicht verteidigt. Und in der 3. Liga kannst du nicht bestehen, wenn du nicht verteidigst", so der Luxemburger. Für den 56-Jährigen und sein Team geht es nach der Länderspielpause in Aue weiter. Mit welchem Gesicht wird sich zeigen.