Seit der Vorstellung von Neuzugang Matheus Cunha Anfang Juni ist es zuletzt still geworden um Manchester United. Dies könnte sich zumindest laut dem Daily Telegraph zeitnah ändern, der davon berichtet, dass in den kommenden Tagen mit einem Durchbruch in den Verhandlungen um Brentfords Bryan Mbeumo zu rechnen sei.
Der kamerunische Angreifer soll demnach im Optimalfall große Teile der Vorbereitung gemeinsam mit den Red Devils verbringen - im Gegensatz zu seinem Landsmann André Onana.
Verletzung nach wenigen Trainingstagen
Aufgrund einer Oberschenkelverletzung, die sich der Torhüter im Rahmen der ersten Trainingseinheiten zugezogen hat, wird er United-Coach Ruben Amorim voraussichtlich bis zum Premier-League-Auftakt nicht zur Verfügung stehen. Je nach Heilungsverlauf sei es Berichten zufolge sogar wahrscheinlich, dass Onana mindestens auch beim Ligastart gegen den FC Arsenal (17. August, 17.30 Uhr) nicht zwischen den Pfosten stehen wird.
Im Profikader von ManUnited verbleiben damit zum aktuellen Zeitpunkt als Ersatzkeeper einzig Altay Bayindir und Routinier Tom Heaton, der den Vertrag bei seinem Jugendklub jüngst nochmals um ein Jahr verlängert hat. Für Amorim und die Verantwortlichen gilt es nun abzuwägen, ob die Verpflichtung eines neuen Schlussmanns angesichts der angespannten Personallage vonnöten ist.
Hohe Ablöse, große Unzufriedenheit
Onana jedenfalls konnte seine Kritiker auch in der abgelaufenen Spielzeit nicht von sich überzeugen - in 50 Pflichtspielen kassierte er 65 Gegentreffer und wahrte elfmal die Weiße Weste. Die rund 55 Millionen Euro schwere Ablöse, die ManUnited 2023 an Inter Mailand überwiesen hatte, rechtfertigte der 29-Jährige bislang nicht.
Ob sich dieser Umstand im dritten Jahr ändert, darf zumindest stark angezweifelt werden. ManUnited wiederum muss nun ohnehin erst einmal evaluieren, wie mit dem wochenlangen Ausfall des Kameruners umgegangen werden muss.