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Messi über WM-Teilnahme: "Ich schaue von Tag zu Tag"

kicker

Ein Sieg inklusive Doppelpack von Lionel Messi: Der 3:0-Erfolg in der WM-Qualifikation gegen Venezuela von Argentinien in der Nacht wirkte auf den ersten Blick wie so viele andere auch. Doch diesmal war es anders, denn es war wohl Messis letztes Pflichtspiel für die Nationalmannschaft auf argentinischem Boden. Sportliche Relevanz hatte die Partie für die Hausherren eher weniger, schon vor der Partie galt die Albiceleste als für die Weltmeisterschaft qualifiziert.

"Ich schaue von Tag zu Tag"

Ob der 38-Jährige bei der WM noch auf dem Feld mitwirken wird, ist allerdings unklar. Auch im Interview nach der Partie legte sich der Ausnahmekönner nicht fest: "Aufgrund meines Alters ist es am wahrscheinlichsten, dass ich es nicht schaffe. Aber jetzt sind wir fast da und ich bin aufgeregt und motiviert, sie (die WM; Anm. d. Red.) zu spielen. Ich schaue von Tag zu Tag. Jeden Tag versuche ich, mich gut zu fühlen und ehrlich zu mir selbst zu sein." Er habe noch keine finale Entscheidung über die WM-Teilnahme getroffen und wolle zunächst die Saisonvorbereitung 2026 abwarten: "Dann entscheide ich mich."

Messis Debüt liegt indes bereits über 20 Jahre zurück. Am 17. August 2005 lief er zum ersten Mal im blau-weißen Dress seines Landes in der A-Nationalmannschaft auf, doch sein Auftritt währte nur wenige Sekunden, da er kurz nach seiner Einwechslung aufgrund einer Tätlichkeit die Rote Karte sah. Es folgten weitere 193 Länderspiele, inklusive zahlreicher Rückschläge wie schmerzenden Finalniederlagen - unter anderem im WM-Finale 2014 gegen Deutschland. Eine davon hatte im Jahr 2016 Messis Rücktritt als Folge, als die Albiceleste im Endspiel der Copa America Chile im Elfmeterschießen (2:4) unterlag. Doch der Offensivspieler kehrte noch mal zurück -  und feierte einige Jahre später seinen größten Erfolg in der Nationalmannschaft: 2022 holte sein Land unter seiner Regie den langersehnten WM-Titel.

Ob 2026 - 20 Jahre nach seiner ersten WM-Teilnahme - der Körper noch mitmacht, sodass der Ausnahmekönner seiner Mannschaft bei der Mission Titelverteidigung helfen kann, konnte er noch nicht sagen: "Wenn ich mich gut fühle, genieße ich es, wenn nicht, dann ehrlich gesagt nicht."