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Mit Familie und Vor-Bands: Messi vor letztem Länderspiel in der Heimat

kicker

Sportlich gesehen ist die Partie für den amtierenden Weltmeister von überschaubarer Relevanz. Argentinien führt die Tabelle in der WM-Qualifikation in Südamerika mit zehn Punkten Vorsprung an und ist längst für die WM 2026 qualifiziert. Und doch könnte es eine ganz besondere Begegnung werden.

Das liegt wieder mal an Lionel Messi. Schließlich ist es sehr wahrscheinlich, dass der achtmalige Weltfußballer direkt nach der WM 2026 die Karriere in der Nationalmannschaft endgültig beendet. Für Messi wäre die Partie gegen Venezuela dann wohl das letzte Länderspiel in der Heimat. Das abschließende Quali-Spiel steigt in der Nacht zum Mittwoch in Ecuador. Testspiele zur WM-Vorbereitung finden meist im Ausland statt. Der argentinische Verband AFA kann dadurch mehr Einnahmen generieren, die meisten Nationalspieler verdienen zudem ohnehin ihr Geld im Ausland.

Messi hat es zwar noch nicht glasklar ausgesprochen, doch die Vorzeichen sprechen für sich. "Das wird ein sehr spezielles Match für mich", erklärt er. "Wir werden dieses Heimspiel behandeln, als wäre es fix mein letztes." Der Angreifer hat seine gesamte Familie und auch die seiner Frau ins Estadio Monumental von River Plate nach Buenos Aires eingeladen. Etwas, was er nur zu besonderen Anlässen tut.

Auch der Verband bemüht sich um einen angemessenen Rahmen. Die AFA hat die Zuschauer gebeten, schon zwei Stunden vor Spielbeginn im Stadion zu sein, da unter anderem drei Bands vor der Partie auftreten werden. "Ich hoffe, dass er es genießen wird, denn er hat es verdient", sagte Argentiniens Coach Lionel Scaloni über Messis offenbar letztes Spiel in Argentinien.

Venezuela kämpft um erste WM-Teilnahme

Venezuela will bei Messis 194. Länderspiel zum großen Spielverderber werden. Der Tabellensiebte darf noch darauf hoffen, sich erstmals für eine WM zu qualifizieren. "Wir sind hier, um das Abschiedsfest für Messi zu ruinieren", meint Teamchef Fernando Batista, den die Verabschiedung des Weltmeisters aber sicherlich auch nicht kalt lassen wird. Schließlich ist Batista selbst Argentinier.