Das Unglück ereignete sich im Spiel gegen den SV Verl am vergangenen Mittwoch (2:2). Verls Alessio Besio trat Markus Ponath bei einem Zweikampf unglücklich auf die Hand. Der 24-jährige Schlussmann konnte in der Folge nicht weitermachen und musste noch in der Nachspielzeit von Durchgang eins ausgewechselt werden.
OP notwendig
"Das ärgert mich einfach, weil der Stürmer durchzieht, das muss nicht sein. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist, aber es sieht eher so aus, als ob er länger ausfallen würde", hatte Sportdirektor Ivo Grlic gegenüber dem Donaukurier bereits am Mittwoch im Anschluss an die Partie seinen Unmut geäußert. Die Hoffnungen, dass es nichts Schlimmeres ist, sind derweil nicht eingetreten.
Wie der Verein unlängst mitteilte, habe sich Ponath "eine Fraktur des Mittelhandknochens an der rechten Hand" zugezogen, die "in den nächsten Tagen" eine Operation nach sich zieht. Ob der Ausfallzeit machte der Verein keine konkreten Angaben, lediglich, dass Ponath den Schanzern "bis auf Weiteres" nicht zur Verfügung stehen werde.
Der Ausfall von Ponath bedeutet für den FCI einen herben Verlust. Schließlich war der Schlussmann mit einer kicker-Note von 2,78 beim mehr als durchwachsenen Saisonstart - nach neun Spielen steht mit acht Zählern Abstiegsrang 17 zu Buche - eine der wenigen Konstanten. Wie bereits gegen Verl wird Kai Eisele, der im Sommer aus Unterhaching gekommen war, nun in die Bresche springen müssen. Angefangen mit dem Duell am Samstag gegen den SSV Ulm 1846 Fußball (14 Uhr, LIVE! bei kicker).