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Nach Spaniens Gala: De la Fuente sieht "viel Raum für Verbesserungen"

kicker

Die spanische Nationalmannschaft überzeugt derzeit auf ganzer Linie. Am Sonntagabend bekam das die Türkei am eigenen Leib zu spüren: 6:0 siegte der Europameister in Konya - und hätte das Resultat bei konsequenter Chancenverwertung noch deutlicher gestalten können. Allein Galatasaray-Schlussmann Ugurcan Cakir verhinderte mehrfach weitere Gegentreffer.

Spanien dominierte nach Belieben, spielte sich etwa beim 2:0 durch Mikel Merino, dem an diesem Abend drei Treffer gelangen, mühelos durch den türkischen Strafraum. Barcelona-Juwel Lamine Yamal setzte gleich mehrfach zu spektakulären Dribblings an und ließ mehrere Gegenspieler stehen, offenbarte einzig im Abschluss noch Luft nach oben.

„Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie weit wir kommen können.“ (Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente über das Potenzial seiner Mannschaft)

Auch Trainer Luis de la Fuente freute sich über den klaren Erfolg, hob aber vor allem die Defizite hervor. "Wir denken bereits nach, wie wir uns für den nächsten Monat verbessern können", sagte der 64-Jährige mit Blick auf die Länderspiele im Oktober gegen Georgien und Bulgarien. "Deshalb ist diese Generation einzigartig und außergewöhnlich. Wir haben Spieler mit außergewöhnlicher Schnelligkeit für Konter. Wir fördern und entwickeln diese Idee und ermutigen zu solchen Situationen."

Tatsächlich fiel auf, wie häufig Spanien in Überzahl konterte. Paradebeispiel: das 4:0 durch Ferran Torres kurz nach der Pause, als gleich drei Spanier allein auf das türkische Tor zuliefen. Am Leistungslimit sieht de la Fuente seine Mannschaft trotz des Kantersiegs noch nicht: "Es gibt viel Raum für Verbesserungen, weil wir das Potenzial dazu haben. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie weit wir kommen können. Diese Generation ist unersättlich. Sie wollen immer gewinnen und besser werden."

Kann Spanien tatsächlich noch eine Schippe auf das ohnehin Gezeigte drauflegen, führt an den Iberern im Sommer 2026 wohl kaum ein Weg vorbei - als einer der Top-Favoriten auf den Weltmeistertitel.

Der einzige Wermutstropfen: Nico Williams musste unmittelbar vor dem Pausenpfiff verletzt ausgewechselt werden, weil der Bilbao-Akteur Probleme mit den rechten Adduktoren anzeigte.