30 Einsätze in der Regionalliga-Saison 2024/25, davon elf von Beginn an, angereichert mit vier Toren. Zahlen, die so schlecht nicht sind, dennoch verlässt Robin Friedrich mit sofortiger Wirkung den Halleschen FC und schließt sich der BSG Chemie Leipzig an. Wie der HFC am Donnerstag verriet, habe man sich mit dem 22-jährigen Offensivakteur zusammengesetzt und nach einer "sportlichen Neubewertung" für eine einvernehmliche Vertragsauflösung entschieden. Den Wunsch nach regelmäßigeren Einsatzzeiten möchte sich Friedrich von nun an in Leipzig-Leutzsch erfüllen. Bei der dortigen Betriebssport-Gemeinschaft hat der fünfmalige Drittliga-Spieler bis Sommer 2026 mit Option auf eine weitere Saison unterschrieben.
Uwe Thomas, Mitglied der sportlichen Leitung, verrät, dass seine Chemiker in den vergangenen Tagen auf der Suche nach Verstärkung für den Angriff gewesen seien. "Dann ging in Halle eine Tür für uns auf und wir konnten mit Robin Friedrich genau den richtigen Spielertypen für uns verpflichten: schnell, wendig, mit viel Zug zum Tor", führt Thomas weiter aus.
Variabel einsetzbar
Beinahe täglich mit dem neuen Stürmer arbeiten muss Cheftrainer Adrian Alipour, der sich über die spontane "Top-Verstärkung" freut: "Robin Friedrich ist ein sehr gut ausgebildeter Offensivspieler, der sehr variabel einsetzbar ist. Sein hohes Tempo, seine Aggressivität gegen den Ball und seine fußballerische Unbekümmertheit werden unserem Spiel sehr guttun."
Friedrich ist angekommen und stand mit seinen neuen Teamkameraden bereits auf dem Trainingsplatz. "Meine ersten Eindrücke sind sehr positiv - von dem, was wir auf dem Platz gemacht haben, und von der Kabine mit den Jungs. Das macht Spaß und Lust auf mehr. Vor allem freue ich mich auf die Heimspiele, auf die Kulisse und die geile Stimmung", erklärt Friedrich.