Michael Weinbergs Zeit als Geschäftsführer des VfB Oldenburg steuert auf ihr Ende zu. Zum 30. September scheidet der 42-Jährige beim Nord-Regionalligisten aus. Das gab der VfB am frühen Donnerstagnachmittag bekannt.
Vorstandsmitglied Helmut Jordan und der gesamte Verein werden nicht müde zu betonen, dass die am 1. März 2021 begonnene Zusammenarbeit als erfolgreich bewertet wird, doch dennoch sei der VfB laut Jordan "jetzt an einem Punkt angekommen, an dem eine Veränderung der Entwicklung des Vereins guttun wird".
Ähnlich klingen die Worte des Aufsichtsratsvorsitzenden Andreas Niehaus: "In den letzten Monaten haben wir in den Gremien intensiv über die künftige Entwicklung des Vereins gesprochen. Dabei hat sich gezeigt, dass ein personeller Wechsel in der Geschäftsführung neue Perspektiven eröffnen kann."
Wer diese neuen Perspektiven mit ans Marschweg-Stadion bringen wird, ist noch offen. Mit "Ruhe und Sorgfalt" wollen die Niedersachsen jetzt Weinbergs Nachfolger suchen. Bis dahin werden Vorstandsmitglied Katja Schade und der Sportliche Leiter Sebastian Schachten kommissarisch die Geschäftsführung der Fußball GmbH übernehmen. Weinberg wird zudem bis zu einem Abschied seine Verantwortung sukzessiv übergeben, sicherlich zum Großteil an Schade und Schachten.