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Neue Regionalliga-Struktur? Südwest-Klubs verspüren wenig Reformbedarf

kicker

Am Mittwoch haben sich in Karlsruhe alle Klubs der Regionalliga Südwest sowie Vereine aus der 3. Liga und den drei Südwest-Oberligen Rheinland-Pfalz/Saar, Hessen und Baden-Württemberg zu einem Austausch getroffen, um über das weitere Vorgehen bei der von der Initiative "Aufstiegsreform 2025" angestoßenen Neustrukturierung der Regionalliga zu beraten. Hessen Kassel setzte bereits in den Mittagsstunden des Donnerstags ein eigenes Signal und trat als erster Klub aus dem Südwesten der Reform-Initiative bei.

Kurz darauf ging auch die für den Spielbetrieb zuständige Regionalliga Südwest GmbH mit einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit. Der Austausch am Mittwoch in Karlsruhe habe gezeigt, "dass sowohl die Vereine als auch die Liga mit der bestehenden Struktur der Regionalliga Südwest sehr zufrieden sind". Daher konnte "für diese auch kein aktueller Reformbedarf festgestellt werden". Im Vorfeld ließen einige Klub-Vertreter gegenüber dem kicker durchblicken, dass sie einer neuen Struktur der vierten Liga teils ablehnend gegenüberstehen.

Doch sich lediglich hinter dem Status quo zu verschanzen und den anderen Protagonisten des deutschen Fußballs die Reform der Regionalliga zu überlassen, wollen die Vereine des Südwestens auch nicht. In der Stellungnahme der Liga GmbH heißt es weiter: "Gleichzeitig signalisierten die anwesenden Vertreter jedoch Bereitschaft, sich aktiv in einen möglichen überregionalen Dialog einzubringen. Die Regionalliga Südwest wird sich daher an einer eventuellen bundesweiten Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung der Ligenstruktur beteiligen."