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Neue Torhüter-Regel bei der U-21-EM

kicker

UEFA bekämpft das Zeitspiel mit neuen Maßnahmen

Von der U-21-EM in der Slowakei berichten Tim Lüddecke und Michael Pfeifer

Die Regelhüter haben beschlossen, dass die Torhüter den Ball künftig unter Kontrolle und ohne gegnerische Attacke maximal acht Sekunden in den Händen halten dürfen und das Spiel entsprechen zügig fortsetzen müssen. Überschreitet ein Schlussmann künftig dieses Zeitlimit, wird von nun an der Verstoß mit einem Eckball für die gegnerische Mannschaft geahndet. Bislang waren nur sechs Sekunden Ballbesitz erlaubt, deren Überschreitung einen indirekten Freistoß für den Gegner provozierte.

Das Acht-Sekunden-Zeitfenster startet, sobald ein Torhüter den Ball sicher unter Kontrolle hat und nicht mehr von einem Kontrahenten bedrängt wird. Die Schiedsrichter werden für jedermann sichtbar die letzten fünf Sekunden herunterzählen.

Sollte in dieser Zeit ein Gegner erneut attackieren, werden die Referees den Countdown abbrechen und einen indirekten Freistoß zu Gunsten des Schlussmannes verhängen.

Warum die Uefa erst zwei Stunden vor dem ersten Anpfiff mit dieser Neuerung an die Öffentlichkeit ging, ist jedenfalls mindestens fraglich und unglücklich. Nach kicker-Informationen waren zumindest die Teilnehmer vorbereitet, bei den Zuschauern im Stadion und an den TV-Geräten könnte dies aber für Verwirrung sorgen.