Fehlercode: %{errorCode}

"Nächste Woche machen wir den Deckel drauf"

kicker

Zum Elektro-Sound "One More Time" (von Daft Punk) scharten sich St. Pöltens Wölfinnen, ehe sie zum Play-off-Hinspiel gegen Fortuna Hjörring einmarschierten. Dass sie Bock auf eine weitere Ligaphase in der Champions League (es wäre ihre vierte Teilnahme in Folge!) haben, zeigten sie beim teils durchaus elektrisierenden 3:1-Heimsieg von der ersten Sekunde an.

"Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben gleich auf das 1:0 gedrückt", analysierte Trainerin Lisa Alzner im Gespräch mit dem kicker. Der Drei-Frauen-Sturm - Sarah Mattner und Kess Elmore flankierten Carina Brunold - sei gegen den dänischen Double-Gewinner kein Wagnis gewesen: "Das ist unser Spiel. In solchen Spielen ist man immer gut beraten bei den eigenen Dingen zu bleiben."

Die lauf- und schussfreudige Brunold schloss die erste Drangphase mit einem Half-Volley-Tor aus 20 Metern zum 1:0 ab. "Ich habe 'Schieß! Schieß! Schieß!' gehört und ihn dann direkt übernommen, umso mehr bin ich stolz und glücklich, dass der reingegangen ist", strahlte die Vorarlbergerin, die ihre Vorstellung noch mit einem zweiten Treffer (zum 3:0) krönte.

"Das war eine Topleistung von ihr", lobte Alzner die Doppelpack-Schnürerin, "sie hatte ein unglaubliches Laufpensum mit und gegen den Ball, hat brutal viel geackert, zwei Tore gemacht und sie hat auch viele Bälle gesichert und abgelegt." Mattner, die in der Bundesliga heuer in bislang drei Spielen drei Mal zuschlug, steuerte das 2:0 bei.

Joy Omega am Ende freudlos

Dass Fortunas Goalgetterin Joy Ogochukwu Omega (drei Tore in der laufenden Quali, 18 in der letztjährigen Meisterschaft) am Ende weder Glück noch Freude hatte, lag vornehmlich an Leonarda Balog.

Die routinierte Innenverteidigerin nahm sich in ihrem 33. Europacupspiel für den SKN der Nigerianerin an und scheute sich nicht vor teils (beiderseits) sehr hart geführten Zweikämpfen. "Vor ihr zieh' ich den Hut", konstatierte Alzner, "Leo kam gerade erst wieder von einer dreiwöchigen Verletzung zurück und liefert dann so eine Leistung ab, hält den Laden z'samm. Das ist Wahnsinn!"

Schlag auf Schlag geht's für Balog und Co. auch gleich weiter. Am Sonntag steht in der NV-Arena das NÖ-Derby gegen Rekordmeister SV Neulengbach (15.30 Uhr LIVE! bei kicker) an. Donnerstag folgt das Rückspiel gegen Hjörring in der Nord Energi Arena. Alzner ist zuversichtlich: "Das 3:1 war ein super erster Schritt und nächste Woche machen wir den Deckel drauf."