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Rapid, Sturm und WAC wollen sich bei Unterhaus-Klubs keine Blöße geben

kicker

Für den Großteil der Klubs ist die zweite Runde im ÖFB-Cup längst geschlagen. So haben Salzburg, LASK und Co. bereits Ende August den Einzug ins Achtelfinale fixiert. Drei Bundesligisten steht die Bewährungsprobe aber noch bevor. Titelverteidiger WAC trifft am Dienstag (18 Uhr) auswärts auf die SVG Reichenau, der SK Sturm ist am Mittwoch (17 Uhr) beim SC Röthis zu Gast und der SK Rapid gastiert am Mittwoch (19 Uhr, LIVE! bei kicker) im Burgenland, beim SV Oberwart.

Was die drei Gegner der Oberhaus-Klubs eint: Sie kommen alle aus dem Unterhaus. Dementsprechend liegt auch die Favoritenrolle jeweils klar und deutlich bei den Bundesligisten. Aus diesem Grund werden die Cheftrainer der drei Klubs nichts dem Zufall überlassen.

Stöger nimmt "keine Rücksicht" auf die Liga

Rapid-Coach Peter Stöger durfte am Sonntag nicht nur den fünften Sieg im sechsten Bundesliga-Spiel bejubeln, sondern feierte gleichzeitig einen Startrekord als Übungsleiter der Grün-Weißen. Kein Rapid-Trainer seit der Bundesliga-Saison 1974/75 holte soviele Punkte wie Stöger. Der 59-Jährige scheint zurzeit vieles richtig zu machen, wird auch am Mittwoch bekanntermaßen wenig rotieren. "Wir werden keine Rücksicht auf das sonntägliche Meisterschaftsspiel (gegen den GAK, Anm.) nehmen. Die Mannschaft, die uns nach unserer Einschätzung weiterbringt, werden wir auf den Platz schicken", so Stöger bei Sky.

Säumel vermisst Schlüsselspieler

Sein steirischer Trainerkollege Jürgen Säumel hingegen ist zurzeit zur Rotation gezwungen - insbesondere weil mit Otar Kiteishvili und Jon Gorenc Stankovic zwei enorm wichtige Sturm-Akteure verletzt fehlen. Nach der Heimpleite gegen die Austria am Sonntag meinte er: "Natürlich haben uns die Schlüsselspieler gefehlt. Da gab es dann auch Abstimmungsprobleme, die wir sonst nicht so haben." Säumel hofft natürlich, bereits am Mittwoch in Röthis wieder auf seine beiden Schützlinge zählen zu können. Spätestens beim Topspiel in Salzburg am Samstag sollen Sturms Leistungsträger aber wieder in die Mannschaft zurückkehren.

Zufriedener Kühbauer

Keine Blöße geben will sich auch der Wolfsberger AC geben. Den Lavanttalern gelang am Samstag ein 3:1-Achtungserfolg über Red Bull Salzburg. Trainer Dietmar Kühbauer hatte nichts auszusetzen an seiner Mannschaft: "Natürlich, wenn man Salzburg zu Hause verdient schlägt, kann man nur zufrieden sein." Dementsprechend reist der Tabellenvierte der Bundesliga auch mit reichlich Selbstvertrauen nach Tirol.