Bereits im August hatten sich die Landesverbände im DFB darauf geeinigt, eine AG mit der Lösungssuche für eine mögliche Regionalliga-Reform zu betrauen. Über den zeitlichen Rahmen und über die Besetzung des Kollektivs herrschte damals noch Unklarheit. Etwas Licht ins Dunkle brachte am Montag die Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten, in der man sich auf diverse Punkte verständigen konnte - unter anderem die Zusammensetzung der AG.
Demnach sollen der Arbeitsgruppe laut dem Deutschen Fußball-Bund jeweils ein Vereins- und Verbandsvertreter aus jeder Staffel angehören. Des Weiteren werden DFB und DFL jeweils einen Beauftragten stellen. Den Vorsitz der AG soll eine neutrale Person erhalten. In Summe besteht die Projektgruppe also aus insgesamt 13 Personen. Eine ideale Größe, "um das Gremium möglichst arbeitsfähig und effizient zu gestalten", so der Verband in seiner Meldung. Im Raum stand zunächst eine Besetzung mit drei Vereinsvertretern pro Staffel.
Erste Zusammenkunft noch 2025
Bis Mitte Oktober haben alle Beteiligten nun Zeit, ihre Vertreter namentlich zu benennen. Die erste, konstituierende Sitzung der Arbeitsgruppe, so der Plan, soll noch im laufenden Kalenderjahr stattfinden. Dort sollen unter anderem "die Leitplanken der Zusammenarbeit festgelegt sowie der Vorsitz zur Moderation des Prozesses bestimmt werden".
Der Sprecher der bundesweiten Initiative "Aufstiegsreform 2025" wurde vom DFB über die Entscheidung der Präsidentenkonferenz direkt in Kenntnis gesetzt. Zudem verwies der DFB in seiner Meldung noch einmal darauf, dass "die AG Regionalliga-Reform in keinem Zusammenhang mit dem anstehenden DFB-Bundestag 2025" stehe: "Ihre Arbeit erfolgt unabhängig davon und ist zeitlich nicht an den 7. November gebunden."